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Allgemeine Neuerungen zur Abgasuntersuchung insbesondere von Krafträdern

1. Allgemeines:

Mit der 41. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 03.03.2006 (BGBl. Teil I, Nr. 11 S. 470 ff.) sollen AU und HU in einer Untersuchung zusammengefasst werden. Ohne erfolgreich abgeschlossene AU gibt es keine HU-Plakette.

Die AU kann entweder bei der HU vom HU-Prüfer durchgeführt werden. Wahlweise kann die AU auch zukünftig in einer dafür anerkannten Werkstatt durchgeführt werden. Der positive Bericht wird dann dem HU-Prüfer ausgehändigt, der das Abgasverhalten dann nicht nochmals bei der HU zu prüfen braucht.

2.a)Krafträder

Mit o.g. VO wird u.a. eine Umweltverträglichkeitsprüfung für Krafträder eingeführt.

Es handelt sich nicht um die Einführung einer gesonderten Abgasuntersuchung, für die ein Prüfprotokoll mit den gemessenen Werten ausgestellt wird und für die eine Plakette zugeteilt wird, sondern um eine Erweiterung des Prüfkatalogs im Rahmen der Hauptuntersuchung. Die Untersuchung der Abgase und ggf. Geräusche an Krafträdern ist der Teil der Hauptuntersuchung. Daher wird auch k e i n e AU-Plakette zugeteilt. Falls die Abgaswerte nicht eingehalten werden, wird keine HU-Plakette zugeteilt. Nach Auskunft einer TÜV-Prüfstelle werden die gemessenen Soll- bzw. Ist-Werte im HU-Bericht nicht erwähnt.

Die Regelung tritt zum 01.04.2006 in Kraft. Nicht betroffen sind Krafträder, die vor dem 01.01.1989 erstmals zugelassen wurden.Für sie bleibt die Hauptuntersuchung unverändert.

Außerdem betrifft die Regelung nur Hauptuntersuchungen, die ab dem 01.04.2006 durchgeführt werden, d.h., Kräfträder, die noch eine gültige HU-Plakette haben, müssen nicht ab dem 01.04.2006 gesondert einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden. Dies geschieht erst im Rahmen der nächstfälligen Hauptuntersuchung.

Aufgrund knapper Einführungsfristen wird derzeit das Anerkennungsverfahren für antragstellende Kraftrad-AU-Werkstätten definiert. Kurzfristig fällige Umweltverträglichkeitsprüfungen im Rahmen der HU können in der Übergangszeit (und danach natürlich auch noch) durch die §29-Überwachungsorganisationen durchgeführt werden.

2.b) Quads

  1. 1) Quads, die nach der Fahrzeugart als lof. Zugmaschine beschrieben sind, unterliegen nach § 47a Abs.1 Nr.2 nicht der AU-Pflicht.
  2. 2) Quads, die als 4-rädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung eingestuft sind: Quads mit mehr als 50 km/h unterliegen nach § 47a Abs.1 Nr.1a StVZO der AU-Pflicht. Bei Quads ist die AU im HU-Bereicht einzutragen. Geht der Halter zuerst in eine Werkstatt, erhält er dort eine Bescheinigung zur Vorlage bei der HU-Prüfung. Das vordere Kennzeichen wird mit einer AU-Plakette versehen.

3. PKWs

Seit dem 01.01.2010 wurde die sog. AU in die HU integriert. Auffälligstes Zeichen ist die fehlende AU-Plakette an den vorderen Kennzeichen der Fahrzeuge.

Zielsetzung der o.g. VO war, die AU in der HU zu integrieren. Die Zusammenführung der beiden Untersuchungen ist zeitlich gestuft.

Bei Fahrzeugenm i t OBD ist die AU ab 01.04.2006 in der HU integriert. Da die AU in der HU integriert ist, gibt es nur 1 Prüfbericht.

Bei Fahrzeugen o h n e OBD ist die AU ab 01.01.2010 in der HU integriert. Bis 31.12.2009 gibt es 1 AU-Prüfbericht und 1 HU-Prüfbericht.

Damit sich im Zeitraum 2006 - 2010 keine Problem bei Verkehrskontrollen ergeben, erhalten auch Fahrzeuge mit OBD eine AU-Plakette. Zum 01.01.2010, wenn bei allen Fahrzeugen die AU im Rahmen der HU durchgeführt wird, entfällt die AU-Plakette.

Anlage XIa wird zum 01.04.2006 aufgehoben. Daher beträgt die AU-Frist für PKWs, die nicht mit einem Kat oder nur mit einem U-Kat ausgerüstet sind, nun wie für Fahrzeuge mit Kat ebenfalls 24 Monate.

4. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen

Diese müssen ab dem 01.04.2006 einer AU unterzogen werden, wenn sie den Baumerkmalen eines LKW hinsichtlich Antriebsmotor und Fahrgestell entsprechen. Dies trifft z. B. auf Autokrane und Betonpumpen zu, deren Motor und Fahrgestell den Baumerkmalen von LKWs entsprechen. Sie erhalten statt des LKW-üblichen Aufbaus z.B. einen Kranaufbau.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass nur selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h betroffen sind, da nur diese ein eigenes amtliches Kennzeichen erhalten und folglich einer HU unterzogen werden müssen (§ 18 Abs.4 Nr.1 i.V.m. § 29 Abs.1 StVZO).

Nicht betroffen sind somit selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie z.B. Bagger, weil deren Motor und insbesondere Fahrgestell gerade nicht einem LKW entsprechen. ´