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Informationsveranstaltung für Anbieter von Unterstützungsangeboten in der ambulanten Pflege

Ältere Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem sozialen Umfeld leben - auch wenn sie Pflege und Unterstützung brauchen“, mit diesen Worten begrüßte Sozialdezernentin Dorothee Müllges kürzlich mehr als 60 Verantwortliche aus den Bereichen Altenpflege, Behindertenhilfe und Psychiatrie im Landratsamt Zollernalbkreis. Wohnortnahe Strukturen und Dienste unterstützen diesen Wunsch. Gute Pflege zu Hause braucht auch ergänzende Unterstützung durch einfache Angebote zur Alltagsbewältigung.

Zu dieser Informationsveranstaltung im Landratsamt wurden Vertreter von anerkannten Unterstützungsangeboten, der Pflegedienste und Seniorennetzwerke sowie zahlreiche ehrenamtliche Initiativen und Anbieter aus der Pflege- und Seniorenarbeit eingeladen, um sich über die neuen gesetzlichen Regelungen in der Pflege zu informieren. Die bisherige Betreuungsangebote-Verordnung wurde im Februar 2017 durch die Unterstützungsangebote-Verordnung abgelöst. Peter Schmeiduch, Ministerium für Soziales und Integration, stellte die neue Verordnung vor, mit der sich die Voraussetzungen und das Verfahren für die Anerkennung grundlegend verändert haben. Die Übergangsregelung für bereits anerkannte  Angebote nach der Betreuungsangebote-Verordnung endet am 31.12.2018.

Die Unterstützungsangebote-Verordnung regelt die Anerkennung und Förderung ehrenamtlicher Angebote und Initiativen für pflegebedürftige Personen. Angebote zur Unterstützung im Alltag sind beispielsweise Betreuungsgruppen, Serviceangebote rund um den Haushalt - wie Hilfen beim Reinigen der Wohnung. Diese Angebote benötigen eine Anerkennung durch die zuständige Behörde, damit die Kosten über die Leistungen der Pflegekassen finanziert werden können.

Bei Fragen zur Anerkennung und Förderung der Unterstützungsangebote können sich Angebotsträger an das Kreissozialamt, telefonisch unter 07433/92-1620 (vormittags) oder an sozialamt@zollernalbkreis.de wenden.