Brennholz
In welcher Form ist Brennholz im Wald erhältlich?
Das Brennholz wird an private Endverbraucher entweder als „Brennholz lang“ oder als „Flächenlos“ abgegeben. Brennschichtholz (Meterholz) wird nur noch in Ausnahmefällen aufgearbeitet.
Brennholz lang
Bei Brennholz in langer Form handelt es sich um ganze Stämme, die aus der Waldfläche herausgezogen und an befahrbaren Waldwegen im Polter abgelegt werden. Die Stämme sind bereits ausgeastet und müssen vom Brennholzkunden nur noch auf die gewünschte Länge abgesägt und gespalten werden.
Flächenlos (Reisschlag)
Ein Flächenlos ist eine abgegrenzter und markierter Bereich im Wald, in dem der Brennholzkunde das nach einem Holzeinschlag verbliebene Restholz (Äste, Baumgipfel, Bruchstücke) selbst aufarbeiten kann. Je nach Holzmenge und Größe des Flächenloses ist der Preis sehr unterschiedlich. Holz aus Flächenlosen ist aber deutlich günstiger als „Brennholz lang“, da das Holz nicht direkt am Waldweg liegt, sondern noch aus der Waldfläche heraus getragen werden muss.
Wie komme ich an Brennholz?
Brennholz wird in der Regel über den örtlich zuständigen Förster verkauft. Aufgrund der großen Nachfrage sind einige Kommunalwaldbesitzer dazu übergegangen, ihr Brennholz zu versteigern. Die jährlich stattfindenden Versteigerungstermine können den örtlichen Mitteilungsblättern oder der Tageszeitung entnommen werden.

