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Forstamt des Landratsamtes bittet Waldbesucher um Vorsicht: Erhöhte Waldbrandgefahr

Mischwald

Der Deutschen Wetterdienst meldet für weite Teile Deutschlands und Baden-Württembergs erhöhte Waldbrandgefahr. Durch das anhaltend trockene und heiße Wetter ist die Waldbrandgefahr auch im Zollernalbkreis deutlich gestiegen. Auch wenn vom DWD durch Gewitterschauer für die Folgetage eine leichte Entspannung vorausgesagt wird, zeigen vor allem die Stationswerte - insbesondere im Albvorland (Hechingen, Balingen-Bronnhaupten) - nach wie vor eine sehr hohe Waldbrandgefahr an.

Im Zollernalbkreis herrschen hauptsächlich Mischwälder vor. In diesen ist grundsätzlich eine rasche Ausbreitung von Waldbränden weniger zu befürchten als dies derzeit in den flächenhaft vorkommenden Kiefernwäldern der Norddeutschen Tiefebene der Fall ist. Jedoch ist aufgrund der anhaltend trockenen und heißen Witterung auch im Zollernalbkreis die Bodenvegetation vielerorts schon so trocken, dass sich diese beim leichtfertigen Umgang mit offenem Feuer schnell entzünden und einen Waldbrand auslösen kann.
Alle, die den Wald mit seiner kühlenden Wirkung in den folgenden Tagen besuchen, werden deshalb dringend gebeten, sich an die gängigen Verhaltensregeln zu halten, die für einen Besuch im Wald gelten.
Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder ein aus dem Ruder gelaufenes Grillfeuer kann verheerende Folgen haben. Die ausgetrocknete Bodenvegetation in den Wäldern oder herumliegendes Reisig kann schnell Feuer fangen. Besonders gefährlich ist dabei der Funkenflug, der offenes Feuer in der freien Natur zum unkalkulierbaren Risiko macht. Im Wald herrscht deshalb von Anfang März bis Ende Oktober sowieso ein generelles Rauchverbot.
 
Sofern örtlich kein generelles Grillverbot ausgesprochen wird, ist Grillen im Wald nur an ausgewiesenen Grillstellen erlaubt. Nach Ende des Grillvergnügens ist das Feuer vollständig zu löschen oder mit Erde abzudecken.
 

Das Forstamt bittet alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, folgende Verhaltensregeln unbedingt zu beachten:

- Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
- Feuer machen ist nur an den offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt.
- Je nach örtlicher Situation können das Forstamt oder die Ortspolizeibehörden jedoch weitere Maßnahmen anordnen und insbesondere das Grillen im Wald vollständig verbieten. Diese Sperrungen sind unbedingt zu beachten.
- Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten.
- Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.
 
 
Bei Brand sofort Feuerwehr benachrichtigen
Sollte ein Brand ausbrechen, ist die rasche Meldung an die Feuerwehr entscheidend. Für die Brandmeldung sind folgende Informationen wichtig:

1. Wo brennt es? – genaue Ortsangabe, markante Geländepunkte (großer Baum, Wiese oder Felsen), Brandausmaß
2. Was brennt? – Bodenvegetation oder Baumkronen
3. Wer oder was ist betroffen? – Sind Personen, Häuser oder andere Einrichtungen in Gefahr?
4. Ort, von dem Sie den Brand melden? – Angabe Ihrer Rückrufnummer, Aufenthaltsort, wenn möglich auf Rettungskräfte warten, damit diese eventuell zum Brandort geführt werden können.