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Aufteilung / Zuständigkeit der Beratungsstellen im Zollernalbkreis (122 KB)

Demenz

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Demenz ist eine schwere Erkrankung. Gedächtnisverlust, mangelndes Urteilsvermögen und Orientierungslosigkeit geht einher mit großen Stimmungsschwankungen. Seine Umgebung und Mitmenschen anders wahrzunehmen und von ihnen falsch verstanden zu werden sowie das Vergessen eigener Handlungen führt bei den Patienten zu Misstrauen. Man zieht sich zurück, versucht Situationen die das Vergessen offenbaren, zu vermeiden. Der Kranke wirkt wesensverändert. Die Krankheit ist in vielen Fällen nicht heilbar. Oftmals müssen die Patienten über Jahre von ihren pflegenden Angehörigen intensiv begleitet und betreut werden. Die Demenz vom Alzheimer Typ schreitet fort, so dass sich der Zustand der Erkrankten verschlechtert.

Da die medizinische Therapie beim Krankheitsbild Demenz nur bescheiden wirken kann, ist der richtige soziale Umgang mit den Demenzkranken bedeutend für sein Wohlergehen. Es liegt viel an der Einstellung und den Möglichkeiten, die pflegenden Angehörigen oder dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen, ob es gelingt, eine gute Pflege von Demenzkranken zu gestalten.

Die pflegenden Angehörigen sollten frühzeitig entlastende Angebote annehmen, auch wenn diese Geld kosten. Denn Demenzkranke benötigen in der Regel viele Jahre lang intensive Fürsorge. Die Pflegenden müssen sich dabei Zeiten zur eigenen Regeneration mühsam erkämpfen.

Zur Abklärung, ob eine Demenzerkrankung vorliegt, ist unbedingt ein intensives Gespräch mit dem Arzt/Facharzt notwendig. Sie sollten aufmerksam den Patienten auf mögliche Verhaltensänderungen hin beobachten, diese notieren und im Arztgespräch vorlegen. Nur eine sorgfältige Diagnostik kann feststellen, ob und welche Demenz vorhanden ist. Warnsignale können Hinweise für Angehörige auf eine mögliche Demenzerkrankung geben. Natürlich merkt der Patient seine demenzbedingten Fehlleistungen in frühem Stadium selbst. Diese Selbsterkenntnis kann zu Niedergeschlagenheit oder Reizbarkeit führen, was den Umgang mit ihm weiter erschwert.

Die Lebenssituation von Demenzkranken und deren Angehörigen stehen in der Beratung des Pflegestützpunkt Zollernalbkreis oftmals im Mittelpunkt.

Um bessere Perspektiven für diesen Personenkreis zu entwerfen, wurde im Zollernalbkreis das Netzwerk Demenz aufgebaut. Darin vereinigen sich Fachleute die hauptamtlich oder ehrenamtlich mit dem Thema Altersverwirrtheit befasst sind. Dies sind Ärzte, Pflegekräfte und Berater.