Antrag auf immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung nach § 16 Abs. 4 BImSchG für den bestehenden Steinbruch auf dem Plettenberg durch die Firma Holcim (Süddeutschland) GmbH

Die Firma Holcim (Süddeutschland) GmbH hat bei der unteren Immissionsschutzbehörde des Landratsamts Zollernalbkreis für den bestehenden Betrieb des Altsteinbruchs auf dem Plettenberg eine immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung beantragt. Grund dafür ist die geänderte Abbaurichtung und Rekultivierung.

Die von der Firma Holcim beantragte Änderung bezieht sich dabei ausschließlich auf die Abbau- und Rekultivierungsplanung innerhalb des bestehenden Steinbruchs und geht nicht über die bereits 1977 und 1982 genehmigten Grenzen hinaus. Weitere Abbaurechte sollen nicht begründet werden. Da sich die Antragsstellung auf bereits genehmigte Abbaurechte beschränkt und dadurch keine wesentlichen Veränderungen begründet werden, wird das Verfahren ohne Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Bisher hatte die Antragstellerin in den vergangenen Jahren die jeweiligen Änderungen der Immissionsschutzbehörde gegenüber angezeigt. Die Rekultivierung wurde durch eine naturschutzrechtliche Vereinbarung auf den jeweiligen Stand angepasst. Da diese Anzeigen bis zum 31.12.2020 befristet sind, der bestehende Steinbruchbetrieb jedoch weiterhin eine kontinuierliche Änderung der Abbauplanung bedingt, sollen diese Änderungen, als auch der angepasste Stand der Rekultivierung nunmehr für den Zeitraum 2021 bis 2025 in einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung konkretisiert und festgeschrieben werden. Das Verfahren für die beantragte Änderung des Altsteinbruchs ist unabhängig von dem Verfahren zur beantragten Süderweiterung zu sehen und hat auf dieses keine Auswirkungen. Nach wie vor hat die Firma Holcim dem Landratsamt gegenüber als Genehmigungsbehörde die geforderten ergänzenden Unterlagen, insbesondere die artenschutzrechtlichen Ausnahmeanträge zur Heidelerche und Feldlerche vorzulegen, so dass aktuell keine abschließende Entscheidung über den Antrag getroffen werden kann. Hinweis:Zur Information und Veranschaulichung der bereits ergangenen Änderungsanzeigen sowie der naturschutzrechtlichen Vereinbarung, wird auf die Präsentation des Landratsamtes „Kalksteinabbau auf dem Plettenberg“ S. 15 ff, „Änderungsanzeigen und öffentlich-rechtliche Vereinbarung“ sowie die Anlagen zu den Änderungsanzeigen und zur öffentlich-rechtlichen Vereinbarung hingewiesen. Die Feststellung, dass die beantragten Änderungen für den Altsteinbruch keiner Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung bedürfen, erfolgt gesondert durch öffentliche Bekanntmachung des Landratsamtes.Abbauplan Plettenberg 1977

Kalksteinabbau auf dem Plettenberg (7,061 MiB)

Genehmigung 30.3.1977 (9,479 MiB)

Abbauplan Plettenberg 1977 (4,275 MiB)

Lageplan 1977 (3,003 MiB)

Rekultivierungsplan 1977 (16,699 MiB)

Genehmigung 2.2.1982 (3,203 MiB)

Öffentlich-rechtlicher Vertrag (1,135 MiB)

Öffentlich-rechtlicher Vertrag - Anlage 1  (1,761 MiB)

Öffentlich-rechtlicher Vertrag - Anlage 2 (7,456 MiB)

Öffentlich-rechtlicher Vertrag - Anlage 3 (763,4 KiB)

Öffentlich-rechtlicher Vertrag - Anlage 4 (6,29 MiB)

Änderungsanzeige 12.12.2018 (8,237 MiB)

Vergleich Rekultivierung (1,11 MiB)

Entscheidung Änderungsanzeige 25.1.2019 (193 KiB)

Holcim Antragsunterlagen zur Änderungsgenehmigung Altsteinbruch 30.10.2020 (92,704 MiB) (Zip-Datei)

Immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung nach § 16 Abs. 4 BImSchG 18.12.2020 (10,496 MiB)

(Erstellt am 03. Februar 2021)