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Auftakt zum interreligiösen Dialog

Persönlicher Austausch hilft, Vorurteile abzubauen und zugleich Vertrauen aufzubauen, so das Fazit der Auftaktveranstaltung zum interreligiösen Dialog. Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften tauschten sich dazu kürzlich im Landratsamt Zollernalbkreis aus.

Im Mittelpunkt der Begegnung stand das gleichberechtigte und respektvolle Miteinander von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Landrat Günther-Martin Pauli hatte im Namen der Arbeitsgruppe „Interreligiöser Dialog“ des Migrationsbeirats zum Gespräch eingeladen. Er ermunterte alle Teilnehmenden, kreativ nach gemeinsamen Aktivitäten der Religionen Ausschau zu halten und „Baustellen“ genau zu benennen, die ein gutes und respektvolles Zusammenleben beeinträchtigen. Beteiligt waren Vertreter der christlichen Kirchen, der Moscheevereine und der Stiftung Stuttgarter jüdisches Lehrhaus für Interreligiösen Dialog, die gemeinsam viele Wünsche, Ideen und Ziele formulierten. Im Fokus standen die Fragen, wie das gesellschaftliche Zusammenleben gestärkt werden kann und welche Begegnungsmöglichkeiten es gibt beziehungsweise welche geschaffen werden müssen.  Thematisiert wurden konkret die Bestattung von Muslimen auf den Friedhöfen im Zollernalbkreis und das Modell von Familienzentren in Hechingen sowie kultursensible Pflege im Alter. Die Initiatoren der Veranstaltung Irmgard Kolbe, Katerina Murillo Soberanis, Karl-Heinz Rauch und alle Gäste waren sich einig, dass beim nächsten Treffen im März die Runde um weitere Religionsgemeinschaften erweitert werden soll.