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Austausch zwischen den Bürgermeistern

Bei der Bürgermeisterdienstversammlung in dieser Woche, unter der Leitung des Vorsitzenden der Bürgermeistervereinigung des Kreisverbands Zollernalb, Hubert Schiele und Landrat Günther-Martin Pauli tauschten sich die Bürgermeister der 25 Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis mit Vertretern des Landratsamtes intensiv über COVID-19 aus. Neben Informationen zur aktuellen Situation und Entwicklung im Kreis informierte die Agentur für Arbeit über die derzeitige Arbeitsmarktsituation.

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Anke Traber berichtete über die Umstrukturierungen und Herausforderungen der vergangenen Wochen und die damit verbundenen Personalaufstockungen im Bereich Kurzarbeitergeld. „Vor allem die verarbeitenden Betriebe, der Handel und das Gastgewerbe sind stark von Corona betroffen“, so Traber. Aktuell haben rund 3.000 Betriebe im Agentur Bezirk Balingen für etwa 22.000 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. „Teilweise haben sie einen Arbeitsausfall von 100%“, so Joachim Mieser, Teamleiter für den Bereich Kurzarbeit bei der Agentur. Erfreulich sei, dass die regionalen Firmen, trotz der aktuell angespannten Situation am Ausbildungsbetrieb im Herbst festhalten. „Das ist ein wichtiges Signal", so Traber. „Die Lockerungen von der Landesebene sind dringend notwendig. Wir im Zollernalbkreis müssen deren Auswirkungen jedoch sorgfältig im Blick behalten. Je vernünftiger wir uns verhalten, desto schneller erreichen wir wieder unseren Normalbetrieb“, so Landrat Pauli.  Weitere Themenbereiche waren die Ausweitung der Notbetreuung von Kindern bis zur siebten Klasse, Vereinsfeste und Öffnung der Rathäuser. Das Landratsamt ist seit Montag – nach vorheriger Terminvereinbarung – wieder zu erreichen. Die Rathäuser, die noch geschlossen sind, werden Zug um Zug wieder aufgemacht. Überall muss ein Mund-/Nasenschutz getragen werden.  Der Zollernalbkreis hat seinen Städten und Gemeinden bisher 60.000 Masken und 3.000 Liter an Desinfektionsmittel zur Verfügungen gestellt. Eine dritte Lieferung mit Schutzmaterial ist zeitnah vorgesehen.