Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hirschbergstraße 29
72336 Balingen
Marisa Hahn

Pressesprecherin

Telefon (0 74 33) 92-11 36
Julia Pfaff

Geschäftsstelle Kreistag

Telefon (0 74 33) 92-11 37

Die Hälfte der „Datenautobahn“ im Zollernalbkreis ist gebaut

Rolle mit Glasfaserkabel

Das Backbone ist das digitale Rückgrat des Glasfasernetzes - die sogenannte „Datenautobahn“, die durch den gesamten Landkreis führt, Städte und Gemeinden verbindet und zukünftig Unternehmen, Betriebe, Verwaltungen, Schulen und Privathaushalte mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten versorgen wird. Die Hälfte der Backbone-Trasse ist mittlerweile gebaut.

Nach Abschluss der Generalplanung, die neben der kreisweiten Backbone-Trasse ebenfalls die innerörtliche Planung (Glasfaser bis an jedes Gebäude) beinhaltet, sind die Bauarbeiten in vielen Städten und Gemeinden in vollem Gange.  Für den nächsten Bauabschnitt mit knapp 70 km wird derzeit vom Landratsamt eine Generalunternehmer-Ausschreibung vorbereitet, um die weitere Umsetzung entsprechend der von den Städten und Gemeinden beschlossenen Bauzeitenpläne noch schneller realisieren zu können. Ein weiteres Drittel der Datenleitungen für das Backbone-Netz kann von Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken gepachtet werden. Das Ziel eines schnellen kreisweiten Datennetzes rückt in greifbare Nähe. Parallel dazu laufen in den Städten und Gemeinden Baumaßnahmen zum innerörtlichen Ausbau. Hier werden in der Regel vorrangig Gewerbegebiete, Schulen und unterversorgte Wohngebiete mit weniger als 30 Mbit/sec Übertragungsgeschwindigkeit ausgebaut.  Mit den Tiefbaumaßnahmen alleine ist es aber nicht getan, zusätzlich braucht es einen Netzbetreiber. „Nach europaweiter Ausschreibung konnten wir den Auftrag erfreulicherweise an einen örtlichen Netzbetreiber, die zollernalb-data, vergeben. Damit ist sichergestellt, dass die gebauten Netze tatsächlich kurzfristig in Betrieb gehen können“, so Landrat Günther-Martin Pauli. Der Breitbandausbau ist eine gigantische Herausforderung, die die Städte und Gemeinden überall dort stemmen müssen, wo die großen Telekommunikationsfirmen mangels kurzfristiger Renditeerwartungen das Netz nicht ausbauen. Die Gemeinden erhalten Fördermittel von Bund und Land sowie zusätzliche Pachteinnahmen des Netzbetreibers. Eine Refinanzierung der kommunalen Netze wird dennoch mehrere Jahrzehnte dauern.