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Gewässernachbarschaftstag im Zollernalbkreis

Teilnehmer beim Gewässernachbarschaftstag im Zollernalbkreis

Gastgeber und Praxisort für den Gewässernachbarschaftstag war dieses Jahr die Stadt Hechingen. Bei der Eröffnung und Begrüßung durch die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges und dem Leiter des Umweltamtes Zollernalbkreis Willi Griesser waren neben Zuhörern aus dem Bereich Forst zahlreiche Vertreter aus den Liegenschaftsverwaltungen und Bauhöfen vertreten.

Die jährlich stattfindende Fortbildungsveranstaltung der Gesellschaft für Gewässerentwicklung mbH (WBW) stand unter dem Thema „Naturschonende Gewässerunterhaltung“. Die Veranstaltung dient vor allem dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen den Kommunen, den landeseigenen Flussbauhöfen und Zweckverbänden, sowie den WBW Gewässernachbarschaftsbetreuern.

Moderiert wurde die Veranstaltung von den im Auftrag der WBW ehrenamtlich tätigen Fachleuten Thomas Holocher und Max Docken.

Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung wurde in Vorträgen zur naturschonenden Gewässerunterhaltung, zum Hochwasserschutz in Hechingen, zu Themen wie Neophytenbekämpfung, sowie zur Umsetzung der Gewässerschauen informiert.

Es wurde deutlich, dass die Gewässerschau für die Kommunen ein wirksames Instrument ist, um vorbeugenden Hochwasserschutz zu betreiben. Jeder Gewässeranlieger kann aktivl zur Verbesserung des Hochwasserabflusses beitragen, indem beispielsweise Komposthaufen, Holzstapel und Schnittgut nicht am Gewässer und seinen Böschungen entsorgt bzw. gelagert werden. Wenn die geltenden Abstandsregeln - im Innenbereich 5 Meter, im Außenbereich 10 Meter - zur Böschungsoberkannte eingehalten werden, sind bereits erste Gefahrenpunkte bei Hochwassersituationen beseitigt.

Der Nachmittag wurde mit Praxisbeispielen unter der Leitung von Jürgen Haas, Stadt Hechingen, gestaltet. Dabei fand das neu fertiggestellte Hochwasserrückhaltebecken Reichenbach in Hechingen-Boll große Beachtung.