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Austausch im Landratsamt: neue Hebamme begrüßt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts und Hebammen
Austausch beim Runden Tisch (von links): Landrat Günther-Martin Pauli, Sabine Butz (Sprecherin der Hebammen im Zollernalbkreis), Anne Saathoff (Hebamme), Melanie Höss (Kommunale Gesundheitskonferenz) und Benedict Blankenhorn (Leiter Gesundheitsamt).

Zu einem Runden Tisch „Hebammen Zollernalbkreis“ sind unlängst die freiberuflich tätigen Hebammen mit Landrat Günther-Martin Pauli, Benedict Blankenhorn, Leiter des Gesundheitsamts und Melanie Höss von der Kommunalen Gesundheitskonferenz zusammengekommen.

Im Fokus des Austauschs im Landratsamt in Balingen standen die Evaluation der Hebammenförderung, die Situation der Hebammen sowie die Begrüßung der neuen Hebamme Anne Saathoff, die im Januar ihre Tätigkeit im Landkreis aufgenommen hat. „Die Familienfreundlichkeit unseres Zollernalbkreises fußt mit auf dem wertvollen Engagement der Hebammen“, so Landrat Günther-Martin Pauli, und: „Wir sind dankbar für die nachhaltige Vernetzung aller Akteure, die sich für Familien im Kreis starkmachen.“ 

Anne Saathof betreut seit 2018 Frauen im Wochenbett, zunächst in Villingen-Schwenningen. Nun ist sie als freiberufliche Hebamme in Geislingen, Balingen und Rosenfeld tätig. „Es ist ein toller Beruf, er ist sehr nah am Leben und im Leben der Frauen, Kinder und Familien. Nach der Geburt meiner Zwillinge freue ich mich auf die Hebammenarbeit hier im Zollernalbkreis“, so Anne Saathoff. Mit ihr sind im Landkreis nun aktuell 26 freiberufliche Hebammen tätig – „immer noch zu wenig“, so Sabine Butz, Hebammensprecherin im Zollernalbkreis. Die Versorgungssituation sei angespannt. 
Zur Begrüßung erhielt Saathoff die Hebammentasche: Mit dieser Erstausstattung, bestückt unter anderem mit von der Firma BOSO aus Jungingen gesponserten Geräten und Apothekerbedarf von der Familie Ertelt aus Bisingen, unterstützt der Landkreis Existenzgründerinnen zu Beginn ihrer Tätigkeit. Die Tasche ist ein Teil der Hebammenförderung im Zollernalbkreis: Zur Unterstützung und Entlastung der freiberuflichen Hebammen hat der Landkreis 2018 das Maßnahmenpaket ins Leben gerufen. Dazu gehören etwa die Beteiligung an Fortbildungskosten und die Konzeption einer Hebammenhomepage (www.hebammen-zollernalbkreis.de).

Angesprochen wurde bei dem Runden Tisch ebenfalls das geplante Zentralklinikum. „Mein größter Wunsch wäre ein Geburtshaus auf dem Klinikgelände“, so Hebammensprecherin Butz. Ob dieses Anliegen in Erfüllung geht, ist nicht sicher. Landrat Pauli sagte den Hebammen derweil zu, sie bei der Gestaltung des neuen Kreißsaals zu beteiligen.