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Kreisimpfzentrum Meßstetten: Noch bis 30. September in Betrieb

Im Zollernalbkreis steigt die Anzahl an Neuinfektionen wieder deutlich an. Bei den meisten Infektionen (Großteil symptomatisch) handelt es sich aktuell um Reiserückkehrer und Urlauber sowie deren Familienangehörige - auch wenn diese zu Hause geblieben waren. „82% der derzeit Infizierten waren nicht geimpft. Das Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre“, erläutert Dr. Gabriele Wagner. Der Anteil der vollständig geimpften Personen liegt im Zollernalbkreis bei ca. 54%. 

„Wir appellieren an die Vernunft der Menschen: die AHA-Regeln weiterhin einzuhalten und vorsichtig zu bleiben. Wichtig ist, sich schnellstmöglich impfen zu lassen, um sich und andere zu schützen“, so Wagner. Infizierte mit komplettem Impfschutz erkranken – wenn überhaupt – nur sehr leicht und müssen deshalb in der Regel nicht im Krankenhaus und erst recht nicht auf der Intensivstation behandelt werden. Derzeit werden zehn Patienten im Zollernalb Klinikum mit gesicherter Diagnose versorgt – davon zwei intensivmedizinisch. Im Vergleich mussten im vergangenen Jahr bei nahezu gleicher Inzidenz über 17 Personen im Klinikum ärztlich betreut werden. 

Das Kreisimpfzentrum in Meßstetten ist noch bis Donnerstag, 30. September immer montags, dienstags sowie Donnerstag bis Sonntag von 9:30 bis 15:30 Uhr  ohne vorherige Terminvereinbarung geöffnet. Jeden Mittwoch gibt es ab sofort verlängerte Öffnungszeiten von 12 bis 20 Uhr. Der Impfstoff Biontech steht jederzeit zur Verfügung. Freitags besteht freie Impfstoffwahl – Biontech, AstraZeneca, Johnson&Johnson und Moderna (solange der Vorrat reicht). 

Vor-Ort-Impfaktionen im gesamten Kreis
Seit Ende Juli fanden ergänzend über ein Dutzend Vor-Ort-Impfaktionen im Zollernalbkreis statt. „Zahlreiche kreative Ideen aus der Bürgerschaft wurden mit umgesetzt: Die Mobilen Impfteams führten insgesamt über 740 Impfungen beispielsweise auf Wochenmärkten, auf der Burg Hohenzollern oder vor Fußball- oder Handballspielen durch“, so Landrat Günther-Martin Pauli. Zusätzlich organisierten einige Städte und Gemeinden sowie private Dienstleister Impfaktionen mit niedergelassenen Ärzten. „Jeder der sich impfen lassen wollte, hatte genügend Möglichkeiten“, resümiert Pauli. 

Auffrischimpfungen werden im KIZ seit 1. September durchgeführt – bislang nur für berechtigte Personen wie Menschen über 80 Jahren oder Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort leben. Im KIZ in Meßstetten fanden bis lang 263 Impfungen statt. Die MITs fahren ab sofort Pflegeheime für Auffrischimpfungen an, sodass diese keine weiteren Vor-Ort-Impfaktionen anbieten können. Weiterhin stehen die Mitarbeiter des KIZ gerne beratend und unterstützend für Impfaktionen von niedergelassenen Ärzten zur Verfügung (solang das KIZ noch in Betrieb ist). 

KIZ noch bis Ende September in Betrieb
Das KIZ in Meßstetten schließt zum 30. September 2021. Anschließend finden die jeweiligen Erst- Zweit- oder Auffrischimpfungen bei den niedergelassenen Ärzten statt. Personen werden gebeten, rechtzeitig Kontakt mit ihrer Hausarztpraxis bzw. einem niedergelassenen Arzt aufzunehmen, um einen Termin zu vereinbaren.

Wer keinen Hausarzt hat, kann auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg über die Corona-Karte Baden-Württemberg den Standort der nächstgelegenen Corona- Schwerpunktpraxis finden, um einen Impftermin zu vereinbaren. 

Für die Terminvereinbarung ist es wichtig, dass der Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung eingehalten und dass der Termin mindestens zwei Wochen vor der fälligen Impfung mit der Arztpraxis vereinbart wird. Nur so kann die Arztpraxis die entsprechenden Impfstoffmengen bestellen und die Impftermine in Gruppen zusammenfassen. 

Das Kreisimpfzentrum und die Mobilen Impfteams haben bislang (Stand: 6.9.2021) 105.743 Impfungen durchgeführt, davon 105.743 Erst- und 48.795 Zweitimpfungen.  

(Erstellt am 07. September 2021)