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Migrationsbeirat gegründet

Nach einem ersten Vorbereitungstreffen im Januar und einem Workshop Anfang März, konstituierte sich am vergangenen Freitag, 05. April 2019 der 15 köpfige Migrationsbeirat für den Zollernalbkreis. Landrat Günther-Martin Pauli konnte zu diesem „historischen Termin“ die Geschäftsführerin des Landesverbandes der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg, Ursel Herrera-Torrez sowie zwei Migrationsbeiräte aus Mannheim und Schwäbisch Gmünd begrüßen. Diese berichteten zunächst aus ihren Gremien und vermittelten anhand ihrer Erfahrungen wertvolle Impulse.

Der neu gegründete Migrationsbeirat repräsentiert große Bevölkerungsgruppen, die bislang nur unzureichend in die kommunalen Entscheidungs- sowie Verwaltungsabläufe eingebunden waren. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Gesellschaft und zugleich als verlässliche Ansprechstelle in Migrationsfragen für alle Bürger. Ziel ist es, interkulturelle Kompetenzen zu nutzen und das Miteinander im Zollernalbkreis zu optimieren. „In der vielfältigen Gesellschaftsstruktur des Zollernalbkreises sind sie Sprachrohr und zugleich Brückenbauer“, so Pauli. Ute Sauter von der Stabstelle Integration und Flüchtlingshilfe wird zunächst die Geschäftsführung des Migrationsbeirats koordinieren. Der Beirat begann nach der offiziellen Gründung mit seiner ersten Arbeitssitzung und bildete sogleich vier Arbeitsgruppen zu den Themen Demokratie/Charta der Gemeinsamkeit, Sprache und Bildung, interreligiöser Dialog sowie Soziales, Gesundheit und Senioren. Einstimmig wurde beschlossen, dem Landesverband kommunaler Migrantenvertretungen als erster Landkreis in Baden-Württemberg beizutreten. Noch in diesem Jahr ist außerdem ein Treffen mit den Wohlfahrtsverbänden, die sich um die Flüchtlingsbetreuung kümmern, geplant. Landrat Pauli bedankte sich bei allen Beteiligten und wünscht sich, dass der Migrationsbeirat eine bereichernde, beratende Funktion in einzelnen Gremien des Zollernalbkreises einnehmen wird.