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Projektförderung im Feuerwehrwesen

Die Gemeinden im Zollernalbkreis erhalten vom Land Baden-Württemberg für das Jahr 2021 insgesamt 643.690 € zur Projektförderung im Feuerwehrwesen.

Damit können im Zollernalbkreis der Umbau bzw. die Erweiterung der Feuerwehrhäuser in Burladingen-Ringingen sowie in Rangendingen bezuschusst werden. Des Weiteren werden Beschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen unterstützt:

- In Balingen ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 für die Abteilung Weilstetten, ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W für die Abteilung Ostdorf und ein Einsatzleitwagen ELW1 für die Abteilung Balingen

- In Burladingen ein Löschgruppenfahrzeug LF 20

- In Hechingen und Straßberg jeweils ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20

- In Meßstetten ein Vorausrüstwagen VRW.

- Für die Feuerwehr Weilen u.d.R. ein Mannschaftstransportwagen MTW

- In Rangendingen wird ein Gerätewagen Transport GW-T für die Abteilung Höfendorf beschafft

- Für die Feuerwehr Balingen wird die Erneuerung der Schlauchwerkstatt bezuschusst.

Alle Fördergelder, die das Land Baden-Württemberg zur Förderung des Feuerwehrwesens einsetzt, kommen aus der Feuerschutzsteuer. Diese wird auf Versicherungsprämien auf Feuerversicherungen erhoben. Die Einnahmen aus dieser Steuer werden zweckgebunden für den Brandschutz verwendet. Wie viele Fördergelder für die Feuerwehren zur Verfügung stehen, hängt also davon ab, wie viele Einnahmen jährlich aus der Feuerschutzsteuer erzielt werden.

Die Städte und Gemeinden müssen für die Feuerwehren regelmäßig moderne Technik beschaffen, Feuerwehrhäuser modernisieren oder neu bauen. Beim Landratsamt kann für solche Maßnahmen eine finanzielle Förderung beantragt werden. Der Kreisbrandmeister prüft, ob die von den Gemeinden beantragten Maßnahmen notwendig und zweckmäßig sind. Danach wird eine Liste erstellt, in der die Prioritäten der Projekte, anhand der Dringlichkeit, festgelegt werden.
Je nachdem wie viel Geld dem Landkreis vom Land zugewiesen wird, können dann entsprechend der Priorisierung die Maßnahmen umgesetzt werden. Für die meisten Maßnahmen gibt es in einer Verwaltungsvorschrift festgelegte Beträge. Da es sich um Anteilsfinanzierungen handelt, müssen die restlichen Finanzmittel von den Gemeinden aufgebracht werden.

Landesweit stehen teilweise kostenintensive Projekte bei den kommunalen Feuerwehren an. Das Ministerium für Inneres Digitalisierung und Migration verteilt die zur Verfügung stehenden Fördermittel den Regierungspräsidien und das Regierungspräsidium Tübingen weisen den Landkreisen hierfür die Fördermittel zu. Dabei wird darauf geachtet, dass anhand der Priorität die wichtigsten Maßnahmen berücksichtigt werden können. Im Zollernalbkreis mussten in den vergangenen Jahren einzelne kostspielige Projekte von den Gemeinden teilweise auf Folgejahre verschoben werden, in denen dann eine Förderung möglich wurde. Insgesamt konnten erfreulicherweise in diesem Jahr alle Anträge bezuschusst werden.

"Die Feuerwehren im Zollernalbkreis sind während der Corona-Pandemie weiter einsatzbereit und unterstützen bei der Bewältigung der Pandemie. In Sicherheit zu investieren zahlt sich aus. Wir freuen uns, dass wir mit Landesmitteln die notwendigen Investitionen bei den Feuerwehren unterstützen können“, so Kreisbrandmeister Stefan Hermann.