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Der Winter ist da: Straßenmeistereien des Landkreises sind vorbereitet

Schnee fällt, ein Garten und eine Straße sind weiß
Blick nach Bitz: Dort fiel in der Nacht auf Montag Schnee. 

Keine Überraschung: Der Winter ist zurück im Zollernalbkreis. Der erste Schnee ist in der Nacht auf Montag in den Höhenlagen gefallen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien des Landratsamts sind darauf vorbereitet, um weiter die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. 

Rund 630 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen müssen von Seiten des Zollernalbkreises betreut und im Winter von Schnee und Eis befreit werden. Hierzu sind die Mitarbeitenden der Straßenmeistereien ab 3 Uhr morgens mit bis zu 21 Fahrzeugen im Einsatz. Die Streusalzlager sind aktuell mit rund 5.400 Tonnen Auftausalz und etwa 220 Tonnen Salzlösung gefüllt. Jedes Jahr werden durchschnittlich 7.500 Tonnen Auftausalz verbraucht. „Je nach Winter müssen wir ein bis zwei Mal unsere Lager wieder auffüllen“, berichtet der Leiter des Straßenbauamtes, Helmut Renz.

Um die Straßen im Winter sicherer zu machen und den Streusalzeinsatz weiter zu optimieren, kommt bei den Straßenmeistereien im Zollernalbkreis moderne Technik zum Einsatz. Eisige Temperaturen bedeuten nicht immer rutschige Fahrbahnen. Um hier den Überblick zu behalten, setzt der Zollernalbkreis auf Glättemeldeanlagen. Eine davon ist an der Bundesstraße 27 nahe Schömberg im sogenannten Fuchsloch installiert. 

Die Anlagen verfügen über verschiede Sensoren, die beispielsweise die Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Fahrbahntemperatur, die Restsalzmenge und die Wasserfilmdicke auf der Fahrbahn sowie den Niederschlag registrieren. Mit diesen Daten wird der für die Glätte verantwortliche Taupunkt errechnet und die Anlage gibt der Winterdiensteinsatzleitung ein Signal, wenn die Tendenz in Richtung Glättebildung geht. Zusätzlich steht dem Einsatzleiter ein Kamerabild zur Verfügung. „Damit kann der Straßenzustand außer über die Daten visuell beurteilt und der Winterdiensteinsatz zielgenau koordiniert werden“, so Renz weiter. Zugriff auf die erhobenen Daten haben die Einsatzleiter in den Straßenmeistereien Balingen und Albstadt-Lautlingen sowie die Straßenmeistereien aus den Nachbarlandkreisen. Ebenso werden die Daten an den Deutschen Wetterdienst übermittelt.

(Erstellt am 21. November 2022)