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Orkantief Sabine

Der Führungsstab wurde im Landratsamt eingerichtet.

Das Orkantief „Sabine“ hat den Zollernalbkreis vor allem am Montagmorgen erreicht. Dort waren die Windböen besonders intensiv. Die Feuerwehren im Zollernalbkreis hatten teilweise ihre Feuerwehrhäuser besetzt. Kreisbrandmeister Stefan Herman lies vorsorglich am Sonntagnachmittag den Führungsstab im Landratsamt Zollernalbkreis aufbauen, um bei einer Großschadenslage schnell einsatzbereit zu sein. Die Arbeit musste jedoch nicht aufgenommen werden. Die kreisweite Lage war überschaubar und konnte aus der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst, die vom DRK-Kreisverband Zollernalb betrieben wird, geführt werden.  

Zwischen sechs und neun Uhr gingen 60 Notrufe bei der Integrierten Leitstelle ein, die entsprechend in den jeweiligen Gemeinden von den Freiwilligen Feuerwehren bearbeitet wurden. Hierzu zählen abgedeckte Dächer, herunterfallende Dachziegel, umgestürzte Bäume und herabfallende Äste. Bisher kam es glücklicherweise zu keinen Personenschäden. Einzelne Straßen mussten gesperrt werden und um die Mittagszeit kam es zu Störungen im Mobil- und Festnetz. Die Notrufnummer 112 war jederzeit erreichbar.  Nach ersten Einschätzungen hat das Sturmtief Sabine zwar zu Schäden im Wald geführt. Diese sind jedoch auf Einzelwürfe bzw. -brüche begrenzt. Zum Teil sind Waldwege durch umgeworfene Bäume nicht befahrbar.  „Wir danken allen Einsatzkräften, die seit Sonntag in erhöhtem Bereitschaftsalarm waren“ so Landrat Günther-Martin Pauli.  
Die Bevölkerung wird eindringlich gewarnt, sich derzeit nicht im Wald aufzuhalten. Durch die vom Regen aufgeweichten Böden ist die Gefahr von umstürzenden Bäumen besonders groß. Außerdem können vom Wind gebrochene und herabfallende Äste zu ernsthaften Verletzungen führen. 
 Infokasten: Umgestürzte Bäume oder Äste und Zweige auf den Straßen mussten die Feuerwehrangehörigen in Straßberg, Albstadt-Ebingen und Tailfingen, Geislingen, Geislingen-Binsdorf, Meßstetten und in den Stadtteilen Tieringen und Oberdigisheim, Haigerloch und den Stadtteilen Bittelbronn, Weildorf, Bad Imnau, Grosselfingen, Bisingen, Balingen-Frommern, Schömberg, Schörzingen, Zimmern unter der Burg, Burladingen und in den Stadtteilen Ringingen, Hörschwag, Hausen im Killertal wie auch in Rosenfeld-Leidringen, Obernheim und Hechingen-Boll entfernen.   Abgedeckte Dächer und herunterfallende Dachziegel gab es in Burladingen-Hausen im Killertal, Geislingen, Meßstetten-Oberdigisheim, Schömberg und Obernheim.  Zwischen Burladingen-Ringingen und Killer wurde ein Pkw unter eine Tanne gemeldet. Hierbei wurde niemand verletzt.