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Qualitätsnetz Bauen: auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand

Die Projektleitung des Qualitätsnetz Bauen
Die Projektleitung des überregionalen Qualitätsnetz Bauen. V.l.n.r.: Dr. Uli F. Hasert, Geschäftsführer der KlimaschutzAgentur Landkreis Reutlingen, Linda Nagel von der Energieagentur Zollernalb, Peter Brönner von der EnergieAgentur Neckar-Odenwlad-Kreis, Anna-Maria Schleinitz und Matthias Korb von der KlimaschutzAgentur Landkreis Reutlingen, Jana Köstler von der Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen und Daniel Bearzatto, Geschäftsführer der Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen

Ohne eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit der Bauakteure sind gute Qualität und eine energieeffiziente Bauweise nicht zu erreichen. Darin waren sich die Vertreter aus Handwerk, Umweltministerium und der Veranstalter „Zukunft Altbau“ am 1. Energietag der Klimagewerke 2022 einig. Diese soll durch das gemeinsame „Qualitätsnetz Bauen“ im Zollernalbkreis sichergestellt und weiterentwickelt werden.

Auf der kürzlich im Baden-Württembergischen Handwerkstag e.V. stattfindenden Veranstaltung kamen u. a. Handwerker aus sieben Gewerkeverbänden zusammen, um sich weiterzubilden und über erfolgreiche Strategien zur Erreichung der Klimaschutzziele zu diskutieren. „Dabei gab es einen allgemeinen Tenor: Es muss mehr Hand in Hand gearbeitet werden. Dies kann nur durch einen regelmäßigen Austausch, eine klare Rollenverteilung und ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Gewerken erreicht werden. Außerdem muss es ein gemeinsames Qualitätsverständnis geben“, betont Linda Nagel, Projektleiterin „Qualitätsnetz Bauen“ bei der Energieagentur Zollernalb.

Dies zum Ziel hat das 2021 von der Energieagentur Zollernalb gGmbH initiierte und von der Kreishandwerkerschaft Zollernalb unterstützte „Qualitätsnetz Bauen“. Darin werden die planenden und ausführenden Bauakteure im Zollernalbkreis so vernetzt und mit Informationen ausgerüstet, dass eine höhere Bau- und Sanierungsqualität erreicht werden kann. „Es müssen trotz voller Auftragsbücher und Fachkräftemangel stets innovative Lösungsvarianten gefunden, neue Gesetze angewandt und Fördermöglichkeiten gekannt und ausgeschöpft werden. Dabei sollen die Unternehmen voneinander lernen und profitieren“, erklärt Nagel weiter. Dies geschieht unter anderem durch gemeinsame Fortbildungen und einem regelmäßigen Fachaustausch.

Weitere Mitgliedsbetriebe gesucht
Das Qualitätsnetz Bauen (QNB) nimmt gerne weitere Unternehmen auf, die sich dem Netzwerk anschließen möchten. Die Zielgruppen sind Handwerksbetriebe sowie Energieberatungs-, Ingenieurs- und Architekturbüros. Das QNB Zollernalbkreis arbeitet eng mit den Netzwerken in Tübingen, Reutlingen und im Neckar-Odenwald-Kreis zusammen.

Mehr Informationen zum Qualitätsnetz Bauen gibt es auf www.qnb-zollernalb.de oder direkt bei der Energieagentur Zollernalb unter Tel. 07433 / 92-1385.