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Jugendamt Zollernalbkreis bietet wieder Schwangerenkonfliktberatung an

Zusätzlich zu ihrem Angebot der Schwangerenberatung bietet Jeanette Haug vom Jugendamt des Zollernalbkreises ab 2023 Hilfe und Informationen bei der sogenannten Schwangerenkonfliktberatung an. 

Dafür hat Haug unlängst die notwendige Qualifikation abgeschlossen. Tätig ist sie in der Beratungsstelle im Hechinger Zentrum am Fürstengarten (Weilheimerstr. 31), Beratungsgespräche sind auch in Balingen und Albstadt möglich. Für Anliegen und Terminvereinbarungen ist die Beratungsstelle von Montag bis Freitag zu den üblichen Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 07471/9309-1684 sowie per E-Mail an schwangerenberatung@zollernalbkreis.de erreichbar.

Seit 1. Februar 2022 informiert Jeanette Haug in der Beratungsstelle im Zentrum am Fürstengarten in Hechingen in enger Zusammenarbeit mit den Erziehungsberatungsstellen und Frühen Hilfen des Landkreises sowie weiteren Angeboten freier und kirchlicher Träger bei Fragen rund um das Thema Familie. Die Schwangerenberatung umfasst viele Themen: von der Empfängnisverhütung und der Familienplanung bis hin zu gesetzlichen Ansprüchen wie Mutterschutz und Elternzeit. „Wir sind Ansprechpartner für Jugendliche, junge Erwachsene, werdende Eltern sowie Mütter und Väter mit Kindern bis zu 3 Jahren. Sie können sich in allen Fragen, Sorgen und Herausforderungen rund um Schwangerschaft und Elternsein an uns wenden“, erläutert Haug.

Wie kann ich mein Leben mit Baby gestalten? Wie gehe ich mit neuen Herausforderungen in der Partnerschaft um? Und wie reagiere ich auf Veränderungen im familiären oder sozialen Umfeld? Das sind beispielsweise Fragen, die ihr in ihrer täglichen Arbeit begegnen. „Für Menschen in finanziellen Notlagen ist die frühe Information über Unterstützungsmöglichkeiten und Zuschüsse essenziell“, fährt Haug fort. Die Beratungsstelle unterstützt bei der Beantragung – zum Beispiel bei der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ oder der Landesstiftung „Familie in Not“ – und informiert hinsichtlich weiterer Sozialleistungen. Die Beratung ist kostenfrei und kann auf Wunsch anonym erfolgen.

Da immer wieder Frauen eine Schwangerschaft aus verschiedensten Gründen nicht fortsetzen möchten, bietet die Landkreisverwaltung durch Jeanette Haug ab 2023 wieder Schwangerschaftskonfliktberatungen an. Frauen können sich ohne Datenspeicherung ergebnisoffen beraten lassen und erhalten hierüber einen Beratungsschein. Diesen benötigen sie, falls sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen möchten. Das ist bei einer Ärztin oder einem Arzt frühestens nach Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen drei Tage Bedenkzeit möglich, wenn seit der Befruchtung nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind. Inhalte der Konfliktberatung sind neben der Konfliktklärung die medizinische Aufklärung hinsichtlich eines Schwangerschaftsabbruchs, Informationen zu Kosten und Finanzierung sowie die Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

(Erstellt am 25. November 2022)