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Zwischenfruchtanbau: gut für Boden, Bodenlebewesen, Nährstoffbindung und Insekten

Zwischenfruchtmischung aus Senf, Klee und Ölrettich

Bei schönstem Herbstwetter fand eine weitere vom Landwirtschaftsamt Zollernalbkreis organisierte Felderbegehung mit dem Arbeitskreis ökologischer Landbau auf dem Betrieb von Micha und Ralf Riehle in Burladingen-Hausen statt. Im Mai begutachtete die Gruppe aus Landwirten bereits die Hauptfrüchte Dinkel, Triticale und Gerste-Hafer-Gemenge. 

Zwischen den einzelnen Kulturen baut die Riehle GbR regelmäßig Zwischenfrüchte an, die als Mischungen z.B. aus Kulturen wie Senf, Klee und Ölrettich bestehen. Der Zwischenfruchtanbau dient zum einem als Futter für die Bodenlebewesen und bildet einen hervorragenden Nährboden für Bodenbakterien. Zum anderen dient die ober- und unterirdische Biomasse der Unterdrückung von Unkraut und der Krankheitsbekämpfung der Hauptkulturen. Zudem binden die Zwischenfrüchte Nährstoffe und mindern so die Nitratauswaschung über das Winterhalbjahr. Nicht zuletzt bietet die gelbe Blüte des Senfes auch noch Nahrung für Insekten und ist sehr schön fürs Auge anzusehen.  Das Ergebnis des Zwischenfruchtanbaus ist ein sehr krümeliger, humoser und somit auch wasserspeicherfähiger und nährstoffreicher Boden, der damit beste Voraussetzungen für die Folgefrucht bietet. Im folgenden Frühjahr wird dann Sommergetreide gesät.