Einbürgerung

Das Landratsamt Zollernalbkreis ist als Einbürgerungsbehörde für alle Menschen zuständig, die mit Hauptwohnsitz im Zollernalbkreis gemeldet sind und die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten wollen. Einen Einbürgerungsantrag kann ab Vollendung des 16. Lebensjahres stellen, wer nicht schon Deutsche bzw. Deutscher durch Geburt oder aufgrund eines besonderen gesetzlichen Erwerbsgrundes ist.

Einbürgerungen im Jahr 2017

Im Jahr 2017 wurden im Landkreis Zollernalbkreis 217Personen eingebürgert. Diese „Neubürger“ stammen aus 40 verschiedenen Staaten:



Symbolgehalt der Einbürgerung
Die Einbürgerung ist kein bloßer Verwaltungsakt. Sie bringt vielmehr zum Ausdruck, dass man sich nachhaltig in die rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland eingeordnet hat und man künftig als deutsche Mitbürgerin bzw. deutscher Mitbürger an der guten Entwicklung unseres demokratischen Gemeinwesens mitwirken will. Die Einbürgerung hat daher auch eine persönliche und emotionale Dimension mit hohem Symbolgehalt.

Neubürgerempfang 2016 – „Fühlen Sie sich hier zu Hause“

Neubuergerempfang 2011

Traditionell wurde Anfang Juni der Neubürgerempfang im Stauffenbergschloss in Lautlingen ausgerichtet. Landrat Günther-Martin Pauli begrüßte im Schlosssaal eine große Zahl an Neubürgern mit Angehörigen sowie Ehrengäste und Vertreter der Kommunen. „Wenn Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen ist dies nicht nur ein formeller Akt. Sie erhalten damit neue Rechte und Pflichten“, begrüßte Herr Pauli die Neubürger. Er lud sie ein, ihre Chancen und Möglichkeiten zu nutzen und sich auch im Ehrenamt und in der Kommunalpolitik einzubringen.
 

Neubuergerempfang 2011

Gastrednerin war Frau Tülây Schmid, Juristin und türkischstämmige Ehefrau des ehemaligen SPD-Wirtschafts- und Finanzministers Nils Schmid. „Fühlen Sie sich hier zu Hause, lassen Sie Deutschland Ihre neue Heimat sein“ hieß sie die Neubürger willkommen. Aus ihrer Sicht sind die Neubürger am Beginn des Weges angekommen, auf dem sie Kompromisse finden müssen. „Seien Sie herzlich willkommen in ihrem neuen Heimatland, bereichern Sie uns, fühlen Sie sich hier zuhause, schenken sie ihre Zukunft ihrem neuen Land.

Als zweite Gastrednerin und Neubürgerin sprach unsere Kollegin und Auszubildende, die 19-jährige Duygu Cakmak. Sie ist in Balingen geboren und hat nach dem Abitur hier am Landratsamt eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begonnen. Sie erzählte von sich und auch von ihren Großeltern, die einst als türkische Gastarbeiter nach Deutschland gekommen waren und sich glücklich schätzten, dass sie hier gleich Arbeit gefunden hatten. Zu Ihrer Einbürgerung sagte sie: „Ich sah, dass dies mein Land ist. Mein Lebensmittelpunkt ist Deutschland“. Ihre Einbürgerung sehe sie nicht als Verwaltungsakt, sondern als Zeichen „am Ziel angekommen zu sein“.

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