Kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung
Die Bestellung des Kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung (kommunaler Behindertenbeauftragter) ergibt sich aus dem Landes-Behindertengleichstellungsgesetz.
Der kommunale Behindertenbeauftragte ist Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Er vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderung auf kommunaler Ebene. Daneben gehören die Zusammenarbeit mit den fachlich relevanten Institutionen, die Beratung des Landkreises in Fragen der Behindertenpolitik sowie die Öffentlichkeitsarbeit zu seinen Aufgaben.
Ziele der Arbeit des kommunalen Behindertenbeauftragten sind u.a. die Stärkung der Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung und die Sensibilisierung für ihre Belange vor Ort. Auch die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft und die Barrierefreiheit von z.B. Gebäuden und Verkehrsmitteln sind Ziele seiner Arbeit.
Der kommunale Behindertenbeauftragte ist unabhängig und weisungsungebunden. Seit 01.07.2023 ist Herr Bürgermeister a.D. Josef Ungermann ehrenamtlicher kommunaler Behindertenbeauftragter im Zollernalbkreis.
Vielfalt - 10 Jahre Kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg - wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Liebe Leserin, lieber Leser,
mit der vorliegenden Broschüre wollen wir Ihnen einen Einblick in die Vielfalt unserer Aufgaben und Projekte geben. Die Broschüre zeigt umgesetzte Herzens- und Leuchtturmprojekte von gelebter Inklusion und barrierefreien Maßnahmen. Lassen Sie sich inspirieren und überlegen Sie, wo in Ihrem Wirkungskreis der erste Schritt für eine Verbesserung von Barrierefreiheit und Inklusion sein könnte. Binden Sie dafür die Kommunalen Behindertenbeauftragten von Beginn an mit ein.
So individuell wir KBBs in den Verwaltungen verortet und eingebunden sind, so einzigartig und vielfältig sind die vorgestellten Herzens- und Leuchtturmprojekte. Die Broschüre bietet eine Übersicht über die Themenvielfalt und die Aufgaben, die uns in der täglichen Arbeit begegnen. Sie zeigt unsere Fachlichkeit und unsere Arbeitsweise.
Die Broschüre richtet sich an Mitarbeitende der Verwaltungen, an Interessierte, an Betroffene und Unterstützende. Ihnen allen stehen wir in den Landkreisen und Städten beratend, begleitend und kooperierend zur Seite. Damit wir gemeinsam handeln, damit wir bei Projekten Barrierefreiheit und Teilhabe von Beginn an mitdenken, damit Aufgaben ressourcensparend geplant werden und wir gemeinsam auf kommunaler Ebene die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Wir wollen das Mögliche aufzeigen und für eine gelingende Kooperation in den kommunalen Verwaltungen und darüber hinaus sensibilisieren. Nicht nur im sozialen Bereich, sondern in allen Querschnittsbereichen der Stadt- und Landkreisverwaltungen und der Gemeinden.
Der Name ist Programm. Sie finden in unserer Broschüre eine Vielfalt von praktikablen Projekten. Wollen Sie eine Idee im eigenen Land- oder Stadtkreis umsetzen? Dann melden Sie sich gerne im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit bei den jeweiligen KBBs. Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Inklusion und Barrierefreiheit sind keine Kostenfrage, sondern eine Frage der inneren Haltung. Diese Broschüre möchte dazu anregen, sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen. Die Mitglieder der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Behindertenbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg
Jubiläumsbroschüre - 10 Jahre Vielfalt (PDF) (5,13 MiB)

