Biomüll

"Nix verkomma lassa" und "Kein Plastik reinwerfa"

Der Zollernalbkreis hat als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg bereits 1992 die Biotonne flächendeckend eingeführt. Nach anfänglich starken Steigerungsraten der Biomüllmengen sind diese in den letzten Jahren wieder kontinuierlich zurückgegangen. Dafür müssen wir feststellen, dass der Restmüll, der mit den grauen Restmülltonnen eingesammelt wird, zu über einem Drittel Biomüll enthält. Doch Biomüll ist viel zu schade, um einfach nur mit dem Restmüll verbrannt zu werden! Auch die Qualität des Biomülls hat sich gegenüber der Anfangszeit der Biotonne leider verschlechtert. Nur aus reinem und sauberem Biomüll kann aber wieder ein hochwertiger Kompost entstehen.


Eine Übersicht welche Abfälle in die Biotonne gehören und welche nicht finden Sie in der Übersicht Störstoffe im Biomüll (1,442 MiB).

Flyer zum Thema Biomüll mit Anschreiben und Umschlag
Infoflyer zum Thema Biomüll

Viele nützliche Tipps bietet das Infoblatt zum Umgang mit der Biotonne - Fliegenmaden, Geruch, Eingefrieren (201,4 KiB) 


In unserer Broschüre Biomüll "Nix verkomma lassa." zeigen wir Ihnen, wieso es wichtig ist, den Biomüll sorgfältig von den anderen Abfällen zu trennen. Es gibt viele gute Gründe, schauen sie selbst.

Deckblatt Biomüll-Broschüre, grün-braun, mit aufgedrucktem Apfelbutzen
Broschüre Biomüll - Nix verkomma lassa
Tipps:
  • Sie können den Biomüll in Papiertüten oder Zeitungspapier einwickeln (bitte keine Plastiktüten verwenden, auch keine "kompostierbaren"). Die Zugabe von Gesteinsmehl oder Algenkalk (Gartenfachhandel) verringert Gerüche und Fliegenmaden. Die Biotonne möglichst nicht in die pralle Sonne stellen und regelmäßig reinigen.
  • Für Rasenschnitt, Laub und andere Grünabfälle, die nicht mehr in die Biotonne passen, gibt es weitere Entsorgungsmöglichkeiten (nähere Infos hierzu siehe Grünabfälle).
  • Biomüll kann man natürlich auch selbst kompostieren. Um das Anlocken von Tieren und um Geruchsentwicklungen zu verringern, sollten Küchenabfälle nicht offen auf den Kompost gegeben, sondern zugedeckt bzw. eingearbeitet werden.