Aktuelles

Landkreisverwaltung startet die mediale Suchthilfekampagne #suchtFREIerLEBEN

#suchtFREIerLEBEN

Mit rund 800 registrierten Klientenzahlen ist der Bedarf an Beratungen in der diakonischen Suchtberatungsstelle im Zollernalbkreis in den vergangenen fünf Jahren leicht angestiegen. Unverarbeitete psychosoziale Krisen können für Menschen Auslöser sein, eine Suchterkrankung zu entwickeln. Neben Problemen im Job, Trennungen, Erkrankungen oder Tod von Angehörigen kann die Corona-Pandemie zusätzlich Anlass geben, dass Menschen in Krisen geraten und dadurch in eine Sucht geraten. Betroffen sind überwiegend Männer im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Insbesondere von legalen Suchtmitteln wie Alkohol und Tabak geht eine große Gefährdung aus.
 
Prävention und Suchthilfe sind die Ziele der medialen Kampagne, die das Landratsamt Zollernalbkreis gemeinsam mit dem regionalen Online-Magazin #imländle ins Leben gerufen hat. Diese trägt den Titel #suchtFREIerLEBEN und will informieren, aufklären, entstigmatisieren und Hilfsangebote im Zollernalbkreis aufzeigen. Betroffene und Experten geben Tipps und motivieren, gegen die Sucht vorzugehen. Verschiedene Kurzfilme zu diesen Themengebieten werden auf der Homepage des Zollernalbkreises, auf Facebook und Instagram sowie auf den Seiten von #imländle ausgestrahlt.
 
Vor der Entstehung der Kampagne wurden alle Mitglieder des kommunalen Netzwerks für Suchtprävention und Suchthilfe Zollernalbkreis über wichtige Inhalte befragt. Fortlaufend können sich Betroffene, Angehörige und Interessierte an gesundheitsfördernden Prozessen zur Suchthilfe aktiv einbringen. „Nur wenn sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen, kann sichergestellt werden, dass die Strukturen und Maßnahmen nachhaltig und bedarfsorientiert gesichert werden“, betont Landrat Günther-Martin Pauli, der das Projekt #suchtFREIerLEBEN unterstützt.
 
Die Kampagne hat am 8. Oktober begonnen und wird bis Januar 2021 fortgeführt. Wer seine eigenen Ideen und Gedanken zum Thema Suchtprävention und Suchthilfe im Zollernalbkreis teilen möchte, kann sich per E-Mail an kommunale-gesundheitskonferenz@zollernalbkreis.de wenden.

Corona-Infos für Arztpraxen im Zollernalbkreis

Corona-Infos Ärzteschaft

Im Zollernalbkreis wurden Anfang März die ersten Corona-Infektionen bestätigt. Seither werden verschiedene Schutzmaßnahmen durch das Landratsamt u.a. mit den Kliniken, dem DRK, den Städten und Gemeinden, den Feuerwehren, der Polizei, der Bundeswehr und den Vertretern der Kreisärzteschaft sowie Kreisapothekerschaft umgesetzt. Zu diesen zählen z.B. das Corona-Bürgertelefon, die Corona-Schwerpunktambulanz oder das Corona-Testzentrum.
Mit einem Newsletter wollen wir alle niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Zollernalbkreis über aktuelle Entwicklungen informieren.

1. Newsletter: 7. April 2020 (4,824 MiB)
2. Newsletter: 14. April 2020 (3,738 MiB)
3. Newsletter: 23. April 2020 (1,2 MiB)
4. Newsletter: 29. April 2020 (714,4 KiB)
5. Newsletter: 13. Mai 2020 (4,447 MiB)
6. Newsletter: 28. Mai 2020 (1,895 MiB)
7. Newsletter: 5. Juni 2020 (1,775 MiB)
8. Newsletter: 30. September 2020 (483,9 KiB)
9. Newsletter: 20. Oktober 2020 (218,2 KiB)
10. Newsletter: 6. November 2020 (345,6 KiB)
11. Newsletter: 11. November 2020 (1,143 MiB)
12. Newsletter: 23.November 2020 (269,8 KiB)

Corona-Warn-App

Corona-Warn-App

Seit dem 16. Juni 2020 steht die kostenlose Corona-Warn-App zum Download bereit. Diese kann dabei helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung und zeigt uns, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. Alle wichtigen Informationen rund um die neue App sowie die Links zu den offiziellen App-Stores findet ihr hier.
Zahlreiche Informationen zur Corona Pandemie im Zollernalbkreis findet ihr auf www.zollernalbkreis.de.
Bleibt gesund!