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Hotline zur Covid-19-Schutzimpfung:
Tel. 116 117

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presse@zollernalbkreis.de

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Pressesprecherin

Telefon (0 74 33) 92 11 36
Anja Heinz

Stellvertretende Pressesprecherin

Telefon (0 74 33) 92 11 37

Kreisimpfzentrum in Meßstetten

Impfzentrum Zollernalbkreis ©Landratsamt Zollernalbkreis

Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betreibt der Zollernalbkreis in der ehemaligen Zollernalb-Kaserne in Meßstetten ein Kreisimpfzentrum. 

Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich.
 
Abhängig von der gelieferten Impfstoffmenge können dort bis zu 800 Impfungen pro Tag durchgeführt werden.

Aktuelle Informationen

Video: So läuft eine Impfung im Kreisimpfzentrum Zollernalbkreis ab.

Start: Freitag, 22. Januar 2021 

Anschrift: Geißbühlstraße 51, 72469 Meßstetten (ehemalige Zollernalb Kaserne)

Anfahrt: Der Anfahrtsweg ist ausgeschildert. Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. 

Anmeldung: Tel. 116 117 oder unter www.impfterminservice.de

+++Ab 24.2.2021, 18 Uhr stehen wieder weitere Impftermine für bestimmte Personengruppen zur Verfügung+++

Aktuelle Presseinformationen zum Kreisimpfzentrum:

- Weitere Impftermine werden für bestimmte Personengruppen freigeschalten (23.2.2021)

- Neue Termine im Kreisimpfzentrum (18. Februar 2021)

- Digitaler Impfnachweis (18. Februar 2021)

Wann kann ich mich impfen lassen?

Die Priorisierung erfolgt durch den Bund auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Ethikkommission.
 Zunächst können nur Personen der Gruppe 1 im Kreisimpfzentrum geimpft werden (Personen mit höchster Priorität z.B. über 80-jährige, Bewohner von Pflegeheimen, Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind). Schwerpunktmäßig werden zu Beginn auch Mitarbeiter des Zollernalb Klinikums geimpft.
Zusätzlich hat Baden-Württemberg damit begonnen Personen bis einschließlich 64 Jahre aus der 2. Priorisierung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) (nicht die Priosrisierung der Corona Impfverordnung des Bundes) zu impfen. Zudem können sich Beschäftigte in Kitas, Horten und Schulen ab sofort impfen lassen.
Konkret gilt das Impfangebot nun zusätzlich für folgende Personengruppen:

- Personen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)
- Personen mit hohem oder erhöhtem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen.Dazu gehören:  + Krankenhaus- und Praxispersonal (auch Zahnarztpraxen), Heilmittelerbringer (z.B. Physio-, Ergotherapie,          Podologie)  + Personal der Blut- und Plasmaspendedienste mit Patientenkontakt.  + Abstrichzentren mit Patientenkontakt.  + Personal des öffentlichen Gesundheitsdiensts mit Patientenkontakt.  + Mitarbeitende der Einsatzdienste von Hausnotrufanbietern.  + Personal in Justizvollzugsanstalten sowie der forensischen Psychiatrie.  + Personal in der stationären Suchtbehandlung und -rehabilitation.+ Umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit unmittelbarem Patientenkontakt.
- Personen in Institutionen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung + Demenz: Grundsätzlich über Impfungen nach Priorität 1 gemäß § 2 Corona-Impfverordnung in Pflegeheimen     abgedeckt. + Geistige Behinderung: in besonderen Wohnformen der Behindertenhilfe, sowie in Werkstätten und     Förderstätten für behinderte Menschen, in ambulant betreuten gemeinschaftlichen Wohnformen der                 Behindertenhilfe.
- Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung.
- Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen mit unmittelbarem Kontakt zu Kindern/Schülerinnen und Schülern sowie weiteren zu betreuenden Personen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind. Damit sind etwa auch Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), Schulsozialpädagogen und vergleichbares Personal gemeint.
Bescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Absatz 4 Nummer 2 Corona-Impfverordung für Lehrpersonal, Erzieherinnen und Erzieher sowie in der Kinderbetreuung tätige Personen (PDF)
Wann andere Gruppen sich impfen lassen können, darüber wird der Bund/das Land zu gegebener Zeit informieren. Zusätzlich besuchen Mobile Impfteams (MIT) stationäre Einrichtungen. Hausbesuche werden von den MIT nicht durchgeführt. Voraussichtlich ab Mitte 2021 soll die Impfung durch die Hausärzte erfolgen.

Weitere Informationen: FAQ Impfzentren

Anmeldung

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin und nur für berechtigte Personen (PDF). Man muss sich aktiv um einen Termin kümmern, wenn man zur genannten Zielgruppe gehört.

Die Terminvereinbarung ist seit dem 19. Januar 2021 möglich.

Diese erfolgt telefonisch über eine zentrale Telefonnummer 116 117 oder über die zentrale Anmeldeplattform www.impfterminservice.deVoraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit eine SMS zu empfangen. Berechtigte müssen je einen Termin für die Erst- und Zweitimpfung buchen. Der zweite Termin ist deshalb zwingend notwendig, da die Impfung nur dann die im Zulassungsverfahren nachgewiesene Schutzwirkung entfalten kann wenn nach 21 Tagen eine zweite Impfdosis verabreicht wird.

Bei der Terminvereinbarung erhält man einen 12-stelligen Code, der zu den beiden Impfterminen mitgebracht werden muss.
 
Die verfügbaren Termine sind abhängig von der Impfstoffmenge. Diese werden durch die Bundes- und Landesregierung den einzelnen Impfzentren zugeteilt.
 
Eine Anmeldung beim Landratsamt bzw. Gesundheitsamt ist nicht möglich. Personen ohne Anmeldung müssen im Impfzentrum abgewiesen werden.

Infolge der großen Nachfrage ist die zentrale Hotline zum Teil überlastet. Hinzu kommt, dass aufgrund des derzeitigen Impfstoffmangels aktuell nur begrenzt Termine zur Verfügung stehen. Die verfügbaren Termine sind abhängig von der Impfstoffmenge. Diese wird durch die Bundes- und Landesregierung den einzelnen Impfzentren zugeteilt.
Die Möglichkeit sich impfen zu lassen besteht grundsätzlich landesweit in allen Impfzentren. Insbesondere können sich Bürger des Zollernalbkreises auch im Zentralen Impfzentrum in Tübingen impfen lassen.

Was muss zur Impfung mitgebracht werden?

  • Der 12-stellige Termincode (wird bei Abschluss der Buchung mitgeteilt/angezeigt)
  • Personalausweis bzw. Reisepass
  • Impfpass
  • Elektronische Gesundheitskarte/ Krankenversichertenkarte 
  • Allergiepass (wenn Allergien bestehen)
  • Ggf. Arbeitgebernachweis über die Impfberechtigung nach STIKO
  • Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen bitten wir, diese auf einer Medikamentenliste (PDF) (30,7 KiB) einzutragen und die Liste mitzubringen.
  • Personen mit Allergien wird empfohlen, die Möglichkeit der Impfung im Vorfeld mit ihrem Hausarzt abzuklären. Im Impfzentrum soll ein Dokument vom behandelnden Arzt über die Impffähigkeit vorgelegt werden.
  • Wenn möglich: Aufklärungsblatt (PDF) (876,4 KiB) und Einwilligungsbogen (PDF) (1,644 MiB)

Das Aufklärungsblatt und den Einwilligungsbogen können Sie sich vorab bereits ansehen. Die Dokumente werden im Impfzentrum gemeinsam mit dem Arzt ausgefüllt.

Ablauf einer Impfung

Die Impfung erfolgt nach einem festgelegten Ablauf über mehrere Stationen in folgender Reihenfolge:

  • Einlasskontrolle
  • Registrierung
  • kurzer Informationsfilm über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen der Impfung
  • Gespräch mit einem Arzt (Aufklärung)
  • Impfung
  • Beobachtungsphase (30 Minuten Aufenthalt im Beobachtungsbereich)
  • Abmeldung

Der geplante Gesamtaufenthalt im KIZ pro Impfvorgang beträgt ca. 60 Minuten.
 
Begleitpersonen, z.B. für mobilitätseingeschränkte Menschen oder für Personen, die einen Dolmetscher brauchen, sind möglich. Das Impfzentrum ist barrierefrei.

Zur Gewährleistung eines sicheren Durchlaufs der einzelnen Stationen werden mobilitätseingeschränkte Personen in bereitgestellten Rollstühlen von Mitarbeitern durch das Impfzentrum geleitet.
 
Im Impfzentrum muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Tiere sind im Impfzentrum nicht erlaubt. Rauchen ist nicht gestattet.

Informationsfilm des Ministeriums für Soziales und Integration zum Ablauf im Impfzentrum.

© Landratsamt Zollernalbkreis

Digitaler Impfnachweis

Ab sofort erhalten alle Menschen, die im Kreisimpfzentrum in Meßstetten gegen das Coronavirus geimpft wurden, nach der zweiten Impfung einen digitalen Impfnachweis. Dieser ist eine datenschutzkonforme, sichere, digitale Abbildung des Impfstatus. Ergänzend zu dem gelben Impfausweis – das amtliche Dokument in Deutschland – bekommen die Bürger die Impfbestätigung in Form einer Scheckkarte ausgehändigt. Diese wird direkt vor Ort im Kreisimpfzentrum in Meßstetten ausgestellt. „Auf der Karte befindet sich ein QR-Code, der codiert und digital lesbar ist wie zum Beispiel über das Smartphone“, erklärt Stefan Hermann, Leiter des Kreisimpfzentrums. „So haben die Bürger ihren Impfnachweis immer mobil parat“. Nur die geimpfte Person verfügt über den QR-Code. Es gibt keinen zentralen Speicherort. Die Idee hierzu erreichte Landrat Günther-Martin Pauli von seinem Vorgänger Altlandrat Heinrich Haasis. Er nahm direkt Kontakt zu seinem Landratskollegen im bayrischen Landkreis Altötting Erwin Schneider auf. Die Landkreisverwaltung in Altötting hat den digitalen Impfnachweis vor rund einem Monat eingeführt. Für die Verantwortlichen im Landratsamt Zollernalbkreis stand schnell fest, dass es zu dem herkömmlichen gelben Impfausweis eine sinnvolle, digitale Ergänzung bedarf. „Mit dieser Lösung können unsere Mitbürger jederzeit schnell und einfach nachweisen, dass sie geimpft sind“, so Landrat Pauli. Der Zollernalbkreis ist der erste Landkreis in Baden-Württemberg, der einen entsprechenden digitalen Nachweis bereitstellt. Für die Zukunft ist geplant, dass dieser als elektronisches Dokument auf dem Smartphone gespeichert werden kann. Die Technologie kommt von der Kölner Firma Ubirch in Kooperation mit govdigital eG. Die vor Ort erfassten Daten zur Person und der Impfung werden von Ubirch kryptografisch signiert und anonymisiert als unveränderbarer Nachweis in mehreren Blockchains hinterlegt. Durch die digitale Signatur des Kreisimpfzentrums in Meßstetten wird die Integrität und Authentizität sichergestellt und überprüfbar. Personenbezogene Daten werden dabei nicht übertragen. Die Lösung ist DSGVO-konform und entspricht höchsten Datenschutzanforderungen. Bürger, die bereits die zweifache Impfung im Kreisimpfzentrum in Meßstetten erhalten haben, können sich nachträglich den digitalen Impfnachweis ausstellen lassen. Interessierte können von Sonntag bis Dienstag zwischen 11 und 13 Uhr in das Kreisimpfzentrum nach Meßstetten kommen. Dort wird ihnen die Impfbestätigung ausgehändigt. Mitzubringen sind der gelbe Impfausweis sowie der Personalausweis.
Die Patienteninformation zu dem digitalen Impfnachweis finden Sie hier
Weitere Informationen zur Technologie und ein FAQ der Firma Ubirch finden Sie hier

Mobile Impfteams

Zwei mobile Impfteams (MIT) sind im Zollernalbkreis unterwegs und impfen die Bewohner und das Personal von Pflegeeinrichtungen. Die Teams kontaktieren hierzu die Pflegeeinrichtungen. Eine Impfung von Einzelpersonen durch mobile Teams ist derzeit leider nicht möglich.

Kosten

Die Impfung in den Impfzentren ist kostenlos.

Bitte denken Sie in jedem Fall daran, Ihre Krankenversichertenkarte mitzubringen. Dies vereinfacht die Datenerfassung. (Siehe auch: "Was muss zur Impfung mitgebracht werden?")

Impfstoff

Im Kreisimpfzentrum in Meßstetten wird der Impfstoff

- Comirnaty BioNTech

- AstraZeneca

eingesetzt. Die Auswahl des Impfstoffes erfolgt anhand der Verfügbarkeit, der Priorisierung der Impfberechtigten und medizinischen Aspekten. Eine Auswahl durch den Patienten selbst ist nicht möglich. 
 
Die verfügbaren Impfstoffmengen werden durch die Bundes- und Landesregierung den einzelnen Impfzentren zugeteilt.

Weitere Informationen zu den Impfstoffen gibt es unter: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/

Regelungen für Fahrten in Impfzentren

Gemeinsame Pressemitteilung vom 29.1.2021:

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration einigen sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann.

Weitere Informationen hierzu: Ministerium für Soziales und Integration

Wohin wende ich mich bei Fragen?

Hotline Impftermin und Fragen: Tel. 116 117 oder www.impfterminservice.de
 
Medizinische Fragen zur Impfung beantwortet der jeweilige Hausarzt.

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Impfung hat das Land Baden-Württemberg zusammengestellt: FAQ Impfzentren Baden-Württemberg

Informationen zur Coronaimpfung gibt es außerdem unter www.corona-schutzimpfung.de 

Informationen in verschiedenen Sprachen werden unter www.rki.de zur Verfügung gestellt.

Detaillierte Informationen der Europäischen Arzneimittelbehörde zum Impfstoff: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf

Aktuelles zum Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Tübingen gibt es hier: Zentrales Impfzentrum Tübingen

Informationsfilme und Downloads