Kommunale Gesundheitskonferenz
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Zollernalbkreis als "Region für Ärztliche Ausbildung"

Arzt im Zollernalbkreis

Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und dem Institut für Allgemeinmedizin & Interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen führen wir das Modellprojekt „Regionen für Ärztliche Ausbildung“ durch. Ziel ist es, die universitäre Ausbildung von Medizinstudierenden in unserer Region zu stärken und sie frühzeitig für eine ärztliche Tätigkeit im Zollernalbkreis zu begeistern.

Im Rahmen der Modellregion werden Studierende gezielt auf die Arbeit in ländlichen Regionen vorbereitet und motiviert. Das Projekt bietet die Möglichkeit, fachliche Kompetenzen zu erweitern, wertvolle Kontakte zu knüpfen und das Leben sowie Arbeiten im Zollernalbkreis kennenzulernen – vom Studium über Famulatur und Praktisches Jahr bis hin zur Facharztweiterbildung.

Die Inhalte des Modellprojekts werden in Form neuer und bestehender Angebote umgesetzt:

Blockpraktikum Plus (LandPlus)

Das Blockpraktikum im Fach Allgemeinmedizin findet im 10. Semester statt und umfasst acht Arbeitstage. Der Zollernalbkreis unterstützt pro Semester jeweils zehn Studierende der Universität Tübingen mit einem Zuschuss von 300 € für Fahrt- und Übernachtungskosten.
Nach der ersten Praxiswoche erhalten die Studierenden in einem Seminar Einblicke in die Gesundheitsstruktur des Landkreises. Gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband können sie dabei die Übergabe von Patientinnen und Patienten an den Rettungsdienst üben. Zusätzlich werden allgemeinmedizinische Fälle aus der ersten Praxiswoche in einer interdisziplinären Fallbesprechung mit pharmakologischem Schwerpunkt besprochen.

Eine Übersicht der Lehrpraxen des Zollernalbkreises und weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie beim Institut für Allgemeinmedizin & Interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen.

Klinisches Wahlpflichtfach im Zollernalbkreis

Das Wahlpflichtfach richtet sich an Studierende im klinischen Studienabschnitt (5.–10. Semester).
Die Studierenden erhalten dabei Einblicke in die sektorenübergreifende Versorgung im Zollernalbkreis – mit Schwerpunkt auf der interprofessionellen Patientenversorgung.
Hinweis: Dieses wird derzeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft des Zollernalbkreis und dem Institut für Allgemeinmedizin & Interprofessionelle Versorgung entwickelt. (Geplanter Start: 2026). 

Famulatur "Summer School": 

Medizinstudierende absolvieren im Laufe ihres Studiums insgesamt vier Famulaturen – darunter verpflichtend in einer ambulanten, einer hausärztlichen sowie einer stationären Einrichtung. In der Regel verbringen sie dafür jeweils vier Wochen in einer Praxis oder Klinik. Ziel ist es, hierfür im Zollernalbkreis eine zentrale Famulaturbörse aufzubauen, die den Zugang erleichtert und passende Stellen sichtbar macht.

Um die Studierenden in dieser Phase besser zu vernetzen und ihnen die Vielfalt der medizinischen Versorgung in der Region erlebbar zu machen, wird ein begleitendes Rahmenprogramm („Summer School“) entwickelt. Dieses bietet fachliche Impulse, praxisnahe Einblicke in die Versorgungsstrukturen des Zollernalbkreises sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten. Auf diese Weise werden Wissen und Erfahrungen vertieft, die regionale Bindung gestärkt und berufliche Perspektiven erweitert.
Hinweis: Dieses Angebot befindet sich derzeit noch in der Entwicklung.


Weiterführende Links und Presseartikel: 

Medizinstipendium Zollernalbkreis


Der Zollernalbkreis unterstützt angehende Ärztinnen und Ärzte während des Medizinstudiums ab erfolgreichen Bestehen des ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung bis Ende des dritten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach dem Praktischen Jahr (12. Semester). Dabei erhaltet ihr während des Studiums eine finanzielle Unterstützung von 500 € im Monat. Im Anschluss wollen wir dazu begeistern, sich in einer herrlichen Region - mit vielen Vorzügen - niederzulassen. Weitere Informationen erhaltet Ihr in unseren Richtlinien (PDF) (711,7 KiB).

Du bist interessiert? Bewirb Dich jetzt und sende deine Bewerbung per Post oder E-Mail an folgende Adresse: 
Kommunale Gesundheitskonferenz Zollernalbkreis 
Weilheimer Straße 31
72379 Hechingen 
gesundheitsplanung@zollernalbkreis.de

Leben und Arbeiten im Zollernalbkreis

Der Zollernalbkreis bietet Studierenden der Humanmedizin vielseitige Modelle und Möglichkeiten auf ihrem Weg vom Studium bis zur Niederlassung. Ganz nebenbei bietet die Region vielseitige Möglichkeiten in der Freizeitgestaltung für mehr Lebensqualität! 


Wandern
Als Wanderregion der Schwäbischen Alb mit den beiden Qualitätswanderwegen Donau-Zollernalb-Weg und Albsteig, glänzt die Region mit den höchsten Bergen der Schwäbischen Alb und dreizehn Premiumwegen.
 
Radeln, Mountainbike & E-Bike
Die Zollernalb bietet anspruchsvolle Touren für ambitionierte Mountainbiker, aber auch gemütliche Familientouren.
 
Gastronomie & Regionale Produkte
Bei uns gibt es einzigartige Gasthäuser, Cafés und Biergarten von urig bis modern. Überzeugt euch selbst!
 
Sport & Freizeit
Zu Fuß, mit Vierbeinern oder aus der Vogelperspektive die Alb erkunden oder den Alltag in einem der zahlreichen Frei- und Hallenbäder hinter sich lassen. Hier ist vieles möglich.

Wintersport 
Aktive Erholung in der kristallklaren Luft der Albhochfläche: die Schwäbische Alb hat auch im Winter ihren Reiz, wenn die Täler in der weißen Pracht versinken. Dann nehmen die zahlreichen Lifte ihren Betrieb auf und unzählige Kilometer an Loipen werden auf den Hausbergen des Zollernalbkreises gespurt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Internetseite der WFG Zollernalbkreis.

Weitere Informationen für Medizinstudierende

Wie geht der Weg vom Medizinstudium zur eigenen Praxis oder Anstellung? Welche Fördermöglichkeiten und Angebote gibt es? Was gibt es zu beachten und wer sind meine Ansprechpartner? Die Website "Lass dich nieder!" informiert Nachwuchsmediziner*innen über zentrale Fragestellungen vom Studium bis hin zum Berufseinstieg und gibt Informationen zur ärztlichen Niederlassung, zur Zulassung als Vertragsarzt und zum Alltag in der Arztpraxis.
 
Bei Fragen, Anregungen und Wünschen meldet Euch bei der Geschäftsstelle Kommunale Gesundheitskonferenz.