Ankommen erleichtern – Alltagsknigge stärkt Integration im Zollernalbkreis
Der Migrationsbeirat des Zollernalbkreises hat erneut das Projekt Alltagsknigge durchgeführt. Ziel des Angebots ist es, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine praxisnahe Orientierung im Alltag zu vermitteln und den interkulturellen Austausch im Landkreis zu fördern.
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Der Alltagsknigge-Kurs wurde zum siebten Mal in den vom Verein Debüt e. V. organisierten und von Akari Heppler geleiteten Erstorientierungskurs eingebettet. Initiiert wurde es von Estelle Koschnike-Nguewo, Integrationsbeauftragte des Zollernalbkreises und Mitglied des Migrationsbeirats. Auch bei der jüngsten Durchführung war das Interesse groß. Die Teilnehmenden nutzten die Veranstaltung, um sich über gesellschaftliche Gepflogenheiten sowie über Rechte und Pflichten im Alltag zu informieren und individuelle Fragen zu klären.
Ein fester Bestandteil ist dabei der persönliche Austausch mit Landrat Günther-Martin Pauli. Gemeinsam mit Estelle Koschnike-Nguewo sowie Solange Fischer-Bernardino vom Migrationsbeirat stand er für Fragen zur Verfügung. „Das Projekt Alltagsknigge leistet einen wertvollen Beitrag zur Integration im Zollernalbkreis. Es schafft Raum für Austausch und trägt dazu bei, Unsicherheiten im Alltag abzubauen. Wir wollen geflüchtete Menschen beim Ankommen bestmöglich unterstützen – obwohl die uns für solche Projekte zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel zunehmend begrenzt werden“, so Landrat Pauli.
Estelle Koschnike-Nguewo zog eine positive Bilanz: „Unser Ziel war es von Anfang an, das Ankommen und die Integration von zugewanderten Menschen zu erleichtern. Alltagsknigge für Zugewanderte ist keine Auflistung von Regeln, die einschränken, sondern ein Kompass, der Orientierung gibt – damit Begegnungen gelingen und aus Fremdheit Schritt für Schritt durch Offenheit und Wertschätzung Vertrautheit wird.“ Das Projekt soll fortgeführt und weiter ausgebaut werden, um die Integrationsarbeit im Zollernalbkreis nachhaltig zu stärken.


