Entscheidende Straßenbauprojekte – Landrat lädt Verkehrsministerin ein
Mit Blick auf für den Zollernalbkreis entscheidende Weichenstellungen beim Straßenbau lädt Landrat Günther-Martin Pauli die neue Landes-Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU, MdL) zu einem Kreisbesuch ein, bei dem vor Ort dringende Projekte besprochen werden können.
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Auf der Straße und der Schiene sieht der Landrat die Region verkehrstechnisch bereits seit Jahrzehnten abgeschnitten, nun gelte es, dass sie nicht noch weiter zurückgeworfen wird. Konkret nennt Pauli in einem persönlichen Brief an Razavi unter anderem den erforderlichen Neubau der Brücke über die Eyach und die Eisenbahnlinie nahe Dürrwangen („Eyachviadukt“).
Nach den aktuellen Überlegungen des Verkehrsministeriums soll zunächst die bestehende Brücke abgerissen und an derselben Stelle die neue gebaut werden. Als Begründung wird seitens der verantwortlichen Straßenbauplaner angeführt, so auf ein ansonsten notwendiges Planfeststellungsverfahren verzichten zu können. Dies hätte, so Pauli, „verheerende Folgen für die gesamte Raumschaft“. Es handele sich hier um einen klaren Notfall: „Wir können und dürfen uns weder eine Unterbrechung noch lange Planungszeiten leisten.“
Pauli fordert stattdessen, dass die neue Brücke parallel zur bestehenden schnellstmöglich errichtet wird. Dadurch könnte ein unnötiger Ausfall der Brücke und damit die Unterbrechung der für die Menschen und die Wirtschaft der Region existenziellen Verkehrsader sowie eine Umleitung dieser stark verkehrsbelasteten Strecke durch die angrenzenden kleinen Ortschaften mit allen damit verbundenen Gefahren und Nachteilen für Anwohner wie Verkehrsteilnehmer vermieden werden.


