Rossentalschule braucht mehr Platz – Spatenstich für Interimsbau
Die vorhandenen Klassenzimmer in der Rossentalschule in Albstadt-Truchtelfingen reichen für die Anzahl an Schülerinnen und Schüler nicht mehr aus. Nun werden neue Unterrichtsräume geschaffen. In der vergangenen Woche fand der Spatenstich für den Interimsbau statt, mit dem die Kreisschule die Zeit bis zur Fertigstellung der geplanten Aufstockung überbrücken wird.
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Am 7. April 2025 hatte der Kreistag den Baubeschluss für einen Interimsbau an der Rossentalschule gefasst. Dieser dient als Zwischenlösung zur Raumerweiterung und kann für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren genutzt werden. Mit einem Baubudget von 1,41 Millionen Euro wird ein eingeschossiger Holz-Modulbau samt Schrägdach und Photovoltaikanlage errichtet, der vier neue Klassenzimmer, Sanitärräume, einen Aufenthaltsbereich sowie einen Wickelraum umfasst. Anfang März 2026 erhielt die Zimmerei Holzhausbau Philipp Storz GmbH & Co. KG den Zuschlag, den Interimsbau als Generalunternehmerin in einer Komplettlösung zu realisieren. Die Baumaßnahme begann planmäßig in der vergangenen Woche. Pünktlich zum Schulbeginn 2026/2027 werden die neuen Räumlichkeiten bezugsfertig sein und vier weiteren Klassen Platz bieten. „Mit dem Interimsbau schaffen wir schnell und gezielt die dringend benötigten zusätzlichen Lernräume für die Rossentalschule. Gleichzeitig setzen wir auf eine nachhaltige und flexible Bauweise, die den Anforderungen moderner Schulentwicklung gerecht wird. Damit investieren wir nicht nur in mehr Platz, sondern vor allem in bessere Lern- und Arbeitsbedingungen für die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium – und schaffen eine verlässliche Grundlage für die weitere bauliche Entwicklung des Standorts“, so Catharina Pawlowskij, Dezernentin für Kreisimmobilien. Gleichzeitig betonte sie die hervorragende Zusammenarbeit mit der Schulleitung, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass die Planung praxisnah und bedarfsgerecht umgesetzt werden konnte. Der kompakte Interimsbau wird im energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Dank der nachhaltigen Holzmodulbauweise kann er bei Bedarf auch über die geplante Nutzungsdauer von zehn Jahren hinaus weiterverwendet werden. Gleichzeitig stellt der Bau die erste Etappe einer größeren Erweiterung dar: Die geplante Aufstockung des Hauptgebäudes wurde ebenfalls bereits 2025 vom Kreistag beschlossen. Die Vergabe der Objektplanung wird am 27. April dem Verwaltungs- und Finanzausschuss vorgestellt, mit einer erwarteten Fertigstellung im Jahr 2030. Für die Rossentalschule bedeutet dies in den kommenden Jahren einen erheblichen Raumgewinn und eine nachhaltige Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen. An dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung werden derzeit rund 116 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.


