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Zentralklinikum im Zollernalbkreis – nächster Meilenstein

Viele Menschen in einem Saal, sie heben die Hand bei einer Abstimmung

Mit breiter Mehrheit hat der Kreistag in der öffentlichen Sitzung am Montag, 19. Mai 2025, den im Frühjahr 2024 gefassten Beschluss zum Bau des Zentralklinikums für den Zollernalbkreis bekräftigt und die Fortsetzung der Planung auf Basis der aktualisierten Kostenberechnung beschlossen.

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Wesentliche Vorarbeiten sind mit den ersten drei sogenannten Leistungsphasen fast vollständig abgeschlossen. Dadurch ergibt sich eine erhöhte Planungs- und Kostensicherheit für das Großvorhaben, das auf dem Areal Firstäcker nahe Balingen-Dürrwangen an der Bundesstraße 463 realisiert wird und das künftig die bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Menschen im Zollernalbkreis gewährleistet. „Mit Mut, Zuversicht und Verlässlichkeit starten wir jetzt in die weitere Verwirklichung. Wir wollen als Zollernalbkreis den Menschen einen erstklassigen Gesundheitsstandort bieten“, so Landrat Günther-Martin Pauli. Der Terminplan sieht eine Fertigstellung des Zentralklinikums bis zum Jahr 2030 und anschließend die schrittweise Inbetriebnahme vor. Zur Umsetzung des Vorhabens wird ein spezieller Bauausschuss gebildet, in dem Mitglieder aller Kreistagsfraktionen mitwirken.

Die Gesamtinvestition für das Klinikhauptgebäude, das Gesundheitszentrum und das Parkhaus inklusive Infrastrukturmaßnahmen und Grundstückskäufe liegt nach derzeitiger Berechnung bei 380 Millionen Euro. Zurückgestellt sind der Bau einer Betriebskindertagesstätte sowie von Personalwohnungen. Zur Frage der Finanzierung steht die Landkreisverwaltung in enger Abstimmung mit dem baden-württembergischen Sozialministerium. Das Land hat 2023 bereits eine erste Planungsrate über 6 Millionen Euro bereitgestellt, eine zweite ist in Aussicht gestellt und wird wohl bis Sommer bewilligt. Noch in diesem Jahr will die Landkreisverwaltung den Förderantrag für den Bau des Zentralklinikums stellen; die Entscheidung über die Höhe der Unterstützung wird für 2026 erwartet. Die Landkreisverwaltung ging bisher von einer Förderung in Höhe von 165 Millionen Euro aus, nach aktuellen Gesprächen mit dem Sozialministerium könnte die Förderung höher ausfallen. Abhängig davon sind Kreditaufnahmen notwendig. Zur Finanzierung des Neubaus wurden bereits 23 Millionen Euro angespart.