Förderung der Integration
Integration findet vor allem im alltäglichen Zusammenleben statt, zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Kindergarten, in der Schule und im Verein.
Sie ist keine einseitige Forderung an Menschen mit Migrationsgeschichte, sondern eine gemeinschaftliche Aufgabe der ganzen Gesellschaft.
Sie muss Menschen mit Migrationsgeschichte Angebote zur Teilhabe eröffnen und von diesen wird das Engagement zur Annahme dieser Angebote erwartet, etwa beim Erwerb der deutschen Sprache.
Dafür gibt es ein großes Kursangebot:
- Allgemeiner Integrationskurs
- 600 Unterrichtseinheiten (UE) Sprachkurs
- Spezielle Integrationskurse
- Alphabetisierungskurs mit 900 bis 1200 UE
- für gering Literalisierte mit 900 bis 1200 UE
- für Zweitschriftlernende mit 900 UE
- für Menschen mit Beeinträchtigungen mit 900 UE
- Intensivkurse (für besonders schnell lernende und hochqualifizierte Teilnehmende) mit 400 UE
Zu allen Kursen gehört der Orientierungskurs mit 100 UE zu Alltagswissen, Kultur, Geschichte und Werte in Deutschland.
Persönliche Unterstützung vor Ort gibt es bei:
- der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und dem Jugendmigrationsdienst (JMD)
- dem Integrationsbeauftragten
- dem Integrationsmanagement vor Ort und
- der Ausländerbehörde
Vertiefende Informationen
Kursangebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge:
Arbeitsmarkt:
- Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung (Beratungsstellen in Mannheim, Freiburg, Ulm, Aalen und Stuttgart)
- IQ-Netzwerk
Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung:
Rechtsgrundlage
Freigabevermerk
27.02.2026 Sozialministerium Baden-Württemberg
