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Engagierte Mitarbeitende des Landratsamts geehrt

Eine Gruppe von fünf Männer und fünf Frauen steht draußen

Für ihren langjährigen und gewissenhaften Einsatz zugunsten der Menschen im Zollernalbkreis sind nun mehrere Mitarbeitende der Landkreisverwaltung in einer Feierstunde gewürdigt worden.

Den Text in Leichter Sprache finden Sie hier. (PDF) (58,2 KiB)Landrat Günther-Martin Pauli, Dezernats- und Personalamtsleiterin Cornelia Staab, Personalratsvorsitzende Sarah Hettich sowie die Dezernats- und Amtsleitungen ehrten die Kolleginnen und Kollegen und sprachen ihnen im Sitzungssaal Dank und Respekt für den wertvollen Einsatz und ihre Loyalität zugunsten des Landkreises sowie der Bürgerinnen und Bürger aus. Fünf Kolleginnen und Kollegen wurden in Ruhestand verabschiedet, zwei feierten Dienstjubiläen.
Andreas Honig absolvierte seit 2022 seine letzte Berufsstation vor dem Ruhestand beim Amt für Zuwanderung und Integration – er war, betonte Amtsleiter Thomas Zizmann, einer der wohl ungewöhnlichsten Quereinsteiger: Honig absolvierte bei der Nationalen Volksarmee der DDR die Ausbildung zum Piloten und steuerte anschließend Maschinen für die Interflug GmbH, ehe er verschiedene Positionen in der Wirtschaft innehatte. Zizmann hob Honigs Vielseitigkeit hervor, ebenso seine Verlässlichkeit und seine breite Erfahrung sowie seine Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden und immer wieder neu – ob in der Luft und am Boden – Verantwortung zu übernehmen.
Johann Schäfer war länger als 52 Jahre im öffentlichen Dienst tätig, angefangen mit der Ausbildung zum Bautechniker beim Wasserwirtschaftsamt Reutlingen. 1995 kam Schäfer zum Landratsamt Zollernalbkreis, wo er beim Bau- und Umweltamt, zuletzt im Bereich Immissionsschutz und Gewerbeaufsicht eingesetzt war. Erster Landesbeamter Matthias Frankenberg sagte, Schäfer sei als Kollege persönlich und aufgrund seines Fachwissens allseits geschätzt gewesen. Zudem engagierte er sich für das Miteinander im Landratsamt – etwa im Betriebssport.
Als die „gute Seele des Jugendamts“ bezeichnete Amtsleiterin Isabell Barth Irmgard Schreiber, die ihr gesamtes Arbeitsleben – fast 44 Jahre – beim Landratsamt verbrachte. Nach der Ausbildung zur Bürogehilfin war Schreiber in verschiedenen Ämtern tätig, seit 2011 im Jugendamt. Durch ihre Verlässlichkeit sowie ihre freundliche und fürsorgliche Art sei sie im Kollegenkreis hoch geachtet gewesen, so Barth.
Rita Zielke sagt dem Landratsamt nach über 20 Jahren und insgesamt mehr als 37 Jahren im öffentlichen Dienst Adieu. Nach der Tätigkeit als Schreib- und Verwaltungskraft beim Staatlichen Schulamt Rottweil und einem „Abstecher“ in ein Rechtsanwaltsbüro war Zielke seit 1989 beim Versorgungsamt Rottweil und im Zuge der Verwaltungsreform seit 2005 beim Sozialamt des Zollernalbkreises in der Versorgungsverwaltung tätig. Aufgrund ihrer besonnenen Art, ihrer Erfahrung und ihrer Menschlichkeit sei sie stets eine fachkundige Ansprechpartnerin für die Bürger und im Kollegenkreis hoch geschätzt gewesen, sagte Sozialamtsleiterin Birgit Schuster.
Ein „Arbeitsleben ohne Pause“ wurde Reinhard Eckert von Martin Ridder, Leiter des Amts Bauen und Naturschutz, bescheinigt. Direkt nach der Schule zum Wehrdienst, direkt danach in die Ausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Albstadt, direkt anschließend das Studium an der Verwaltungshochschule - und wiederum direkt danach, im Dezember 1987, die Einstellung beim Landratsamt Zollernalbkreis, zunächst im Ausgleichs-, dann im Sozialamt. Seit 2002 und bis zuletzt leitete Eckert das Sachgebiet Natur- und Denkmalschutz und war, hob Amtsleiter Ridder hervor, als hervorragend vernetzter und ausgewiesener Kenner der Materien zusammen mit seinem Team an zahlreichen Planungen beteiligt und in der Baugeschichte des Landkreises bewandert wohl wie kein Zweiter. Dabei habe Eckert stets, betonte Ridder, ein dickes Fell gehabt und zugleich Fingerspitzengefühl bewiesen.
Für 40 Jahre im öffentlichen Dienst wurde Gerhard Sessler (Amt für Kreisimmobilien) geehrt. Auf 25 Jahre blickt Tanja Wild (Ordnungsamt) zurück.