Weniger Landschaftspflegemittel für den Naturschutz im Zollernalbkreis
Die Landschaftspflege ist ein zentraler Baustein für den Erhalt der Kulturlandschaft und einzigartigen Artenvielfalt im Zollernalbkreis. Viele der für 2026 geplanten Vorhaben werden von Mittelkürzungen betroffen sein.
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Gefördert wird die Landschaftspflege mit Geldern des Landes und der Europäischen Union. Bereits im Jahr 2025 waren die dem Zollernalbkreis zugewiesenen Mittel geringer als beantragt, weshalb einige Maßnahmen nicht umgesetzt werden konnten oder gekürzt werden mussten. Allerdings hielten sich die Streichungen in Grenzen. Nun aber treffen die Mittelkürzungen den Landkreis mit voller Härte: Von den beantragten rund 1,4 Millionen Euro bewilligt das Land nur rund 474.000 Euro – deutlich weniger als geplant und deutlich weniger als im Vorjahr. „Das hat leider spürbare Folgen: Die Pflege und der Erhalt unserer Kulturlandschaft sind betroffen, ebenso Landwirte, Vereine, Kommunen, Ehrenamtliche sowie Unternehmer, die in der Landschaftspflege und im Artenschutz tätig sind und damit die Naturschutzarbeit zuverlässig tragen und unterstützen“, so Landrat Günther-Martin Pauli.
Gemeinsam mit diesen bewährten Partnern waren für dieses Jahr etwa 200 Landschaftspflegevorhaben im Zollernalbkreis geplant. Dazu gehören beispielsweise die extensive Grünlandnutzung wie Mahd und Beweidung, die Pflege von Wacholderheiden und Hecken sowie die Biotopgestaltung und Artenschutzmaßnahmen. Alle Vorhaben, ob von der Bevölkerung, von Kommunen oder von der Bewilligungsstelle des Zollernalbkreises initiiert, basieren auf einer sorgfältigen Planung und Abwägung nach naturschutzfachlichen Kriterien. Darüber hinaus werden die vorhandenen Schutzgebiete, Biotope und bekannten floristischen sowie faunistischen Artvorkommen in der Abwägung berücksichtigt.


