Archewiesen-Projekt - öffentliche Ansaat zeigt, wie artenreiche Blumenwiesen zurückkehren
Viele Menschen erfreuen sich im Frühling an den blühenden Wiesen im Zollernalbkreis, doch die artenreiche Blütenpracht schwindet zusehends – an ihre Stelle tritt vielerorts eine eintönige Vegetation. Wie regionales Wiesendrusch-Saatgut helfen kann, die für den Zollernalbkreis typischen Blumenwiesen langfristig zu erhalten, richtig anzulegen und zu pflegen, zeigt das Naturschutzamt des Landratsamtes am 17. April auf einer Projektfläche in Engstlatt.
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In Kooperation mit der Stadt Balingen, der Garten- und Landschaftspflegefirma Kapeller und dem Fachbüro 365° freiraum+umwelt sind alle Interessierten herzlich zu dieser Aktion rund um das Anlegen von artenreichen Blühwiesen eingeladen. Sie findet von 16:30 - 18:00 Uhr in der Hertenwinkelstraße 1 in Balingen-Engstlatt (Parkplatz Schützenverein) statt. Im Rahmen des „Archewiesen-Projekts“ wird hier eine artenarme Wiese durch eine Streifenansaat mit regionalem Wiesendrusch-Saatgut aufgewertet. Im Gegensatz zu einjährigen Blühmischungen sorgt die Verwendung von Wiesendrusch-Saatgut für einen langfristigen Artenreichtum. Einmal angesät entsteht so bei richtiger Pflege eine stabile und artenreiche Blumenwiese. Das richtige Vorgehen wird von Gärtnermeister Tim Kapeller und dem Fachbüro 365° demonstriert und erläutert. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden Saatgut um die Tipps aus der Praxis selbst im heimischen Garten umzusetzen. Um eine Anmeldung per E-Mail an naturschutzamt@zollernalbkreis.de oder unter 07433/92-1067 wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei starkem Regen oder Gewitter findet die Veranstaltung nicht statt.Den Text in leichter Sprache finden Sie hier.


