Bodenschätzung im Zollernalbkreis weitgehend digitalisiert
Das Amt für Vermessung und Flurneuordnung des Zollernalbkreises hat die Digitalisierung der Bodenschätzung im Landkreis weitgehend abgeschlossen. Die Daten liegen inzwischen für 86 der insgesamt 91 Gemarkungen digital vor.
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Die Bodenschätzung beschreibt wesentliche Eigenschaften landwirtschaftlicher Böden, etwa Bodenart, Bodenaufbau und Ertragsfähigkeit. Sie ist eine zentrale Grundlage für die Bewertung landwirtschaftlicher Flächen. Die Daten werden insbesondere zur Ermittlung der Grundsteuer A benötigt und darüber hinaus in der Flurneuordnung, im Bodenschutz sowie für landwirtschaftliche Fachplanungen verwendet. Bislang waren diese Informationen überwiegend in handgeführten Bodenschätzungskarten dokumentiert. Das Amt für Vermessung und Flurneuordnung hat die darin abgegrenzten Bereiche nun als digitale Bodenschätzungsobjekte aufbereitet und in einer landesweiten Geodatenbank bereitgestellt. „Mit der Digitalisierung können wir Bodendaten künftig schneller, einheitlicher und gezielter auswerten und bereitstellen sowie dauerhaft aktuell halten“, erklärt Sigurd Quast, Leiter des Amtes für Vermessung und Flurneuordnung. „Damit schaffen wir eine verlässliche Grundlage für Verwaltungsentscheidungen, fachliche Planungen und einen nachhaltigen Umgang mit unseren landwirtschaftlichen Flächen.“
Durch die Verknüpfung der digitalen Bodenschätzungsobjekte mit den im Liegenschaftskataster geführten tatsächlichen Nutzungen kann die Ertragsmesszahl ermittelt werden. Sie ist ein wesentlicher Faktor bei der Bewertung landwirtschaftlich genutzter Flächen für die Grundsteuer A.
In den Gemarkungen Imnau, Trillfingen, Hart, Roßwangen und Nusplingen sind aufgrund zuvor durchgeführter Flurneuordnungsverfahren noch Nachschätzungen erforderlich. Die Bodenschätzung und die damit verbundenen Nachschätzungen liegen in der Zuständigkeit der Finanzbehörden, insbesondere des amtlichen landwirtschaftlichen Sachverständigen. Nach Abschluss dieser Arbeiten können diese Gemarkungen ebenso in den digitalen Datenbestand aufgenommen werden.


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