Flüchtlingszahlen gehen zurück – Zollernalbkreis reduziert Unterbringungskapazitäten
Die Zahl der Flüchtlinge, die dem Zollernalbkreis zugewiesen werden, sind weiterhin auf einem vergleichsweisen niedrigen Niveau. Entsprechend fährt das Landratsamt konsequent die Wohnheimkapazitäten zurück, und die Zuwanderungsbehörde rechnet mit deutlich sinkenden Kosten für die Unterbringung und den Lebensunterhalt.
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„Wir beobachten die Lage kontinuierlich und sind flexibel, um die Kapazitäten dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. In jedem Fall stellen wir einen wirtschaftlichen und verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen sicher. Allen Bürgerinnen und Bürgern, die Menschen aus fremden Ländern die Integration erleichtern, sind wir dankbar – dies bleibt eine herausfordernde Gemeinschaftsaufgabe“, so Landrat Günther-Martin Pauli.
Zum Vergleich: 2024 wurden dem Landkreis 467 Asylbewerber zugewiesen, 2025 waren es 223 Menschen, in diesem Jahr bis September 105. Außerdem hat der Zollernalbkreis nach Zuweisung durch das Land ukrainische Kriegsflüchtlinge aufgenommen: 2024 insgesamt 109 Personen, 2025 waren es 241, in 2026 bisher 72.
Entlang dieser sinkenden Zahlen hat das Landratsamt die Unterkunfts-Kapazitäten bereits schrittweise abgebaut, unter anderem in Meßstetten, Haigerloch und Burladingen. Seit Januar 2025 wurde die Gesamtzahl der verfügbaren Wohnheimplätze von 739 auf aktuell 622 reduziert. Bis April 2027 ist eine weitere Anpassung auf 326 Wohnheimplätze vorgesehen – gegenüber Anfang 2025 bedeutet das einen Abbau der Kapazitäten um voraussichtlich mehr als 50 Prozent.


