Landrat Pauli – Bauarbeiten auf zentralen Achsen sorgfältig und taktisch klug planen
Umleitungen, Verzögerungen, Belastungen: Gleich mehrere große Baustellen im Zollernalbkreis stressen derzeit Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Unternehmen. Landrat Günther-Martin Pauli mahnt für künftige große Projekte eine sorgfältige Planung und effiziente Abwicklung an.
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„Wir Zollernälbler müssen derzeit leider geballt erfahren, wie wertvoll und sensibel eine funktionierende und leistungsfähige Infrastruktur ist. Wo Straßen notwendigerweise saniert werden müssen, sollte neben der sauberen Ausführung die Forderung nach zügiger Erledigung selbstverständlich an erster Stelle stehen“, so Landrat Pauli. Insbesondere Maßnahmen auf zentralen Achsen müssten sorgfältig und taktisch klug geplant werden.
Aktuell sind mit den Arbeiten an der Bundesstraße 27 der Bereich Balingen sowie die Kreisgrenze in Richtung Tübingen, vor allem aber Albstadt nach der überlangen Ertüchtigung des Tunnels Laufen sowie mit der laufenden Sanierung der Bundesstraße 463 stark betroffen. „Gefühlt ändern sich die Umleitungsstrecken täglich aufs Neue. Das sorgt bei Pendlern nachvollziehbarerweise für Ärger, zugleich erleiden unsere Unternehmen – das erfahren wir täglich durch Anrufe und Mails – massive Umsatzeinbußen. Vieles davon ließe sich durch eine gründlichere Herangehensweise vermeiden“, so Landrat Pauli. Die Tempo-30-Reduzierung vielerorts auf Umleitungsstrecken sei überzogen und verursache einen kropfunnötigen Zeitverlust zu Lasten der Wirtschaftskraft.
Aus der derzeit allseits unbefriedigenden Baustellensituation auf den Straßen im Zollernalbkreis müssten, so Pauli, intelligente Lehren gezogen und Erfahrungswerte für künftige Projekte abgeleitet werden – etwa für einen möglichen Ersatzneubau der Eyachtalbrücke entlang der B463 nahe Dürrwangen. Hier gelte es, sauber und detailliert zu planen und innovative Verfahren wie vorgefertigte Brückenmodule einzusetzen. Ebenso müsse über Mehrschichtbetrieb auch an Wochenenden sichergestellt werden, die Bauphase und damit die Zeit der Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten.


