Landrat Pauli im Austausch mit Wahlkreisabgeordnetem Christoph Naser
Über entscheidende Zukunftsthemen der Region haben sich unlängst Landrat Günther-Martin Pauli und der neue Bundestagsabgeordnete Christoph Naser im Landratsamt Zollernalbkreis ausgetauscht.
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Naser vertritt als Abgeordneter für die CDU im Bundestag die Interessen des Wahlkreises Tübingen-Hechingen und ist damit, so Landrat Pauli, „in Berlin die starke Stimme des Nord-Teils unseres Zollernalbkreises“. Aufgrund seiner bisherigen Tätigkeiten, etwa als Mitarbeiter der langjährigen Abgeordneten Annette Widmann-Mauz, sowie seiner Verwurzelung in der Region wisse Naser, welche Themen auf der Agenda stehen.
Beim Antrittsbesuch im Landratsamt ging es unter anderem um den dringend erforderlichen Ausbau der Bundesstraßen 27 und 463, das zukunftsweisende Projekt Regional-Stadtbahn Neckar-Alb und die Planungen für das Zentralklinikum im Zollernalbkreis. Eindringlich wies Pauli auf die heftigen finanziellen Konsequenzen des jüngst vom Bundestag beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hin. Das Zollernalb Klinikum in Trägerschaft des Landkreises rechnet deswegen mit zusätzlichen sieben Millionen Euro an Defiziten für 2026. Angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage der Kommunen betonte Pauli, dass im Sozialwesen Standards konsequent überprüft und allgemein die erschwerende Bürokratie zurechtgestutzt werden müsse.
Christoph Naser gewann bei der Bundestagswahl 2025 den Wahlkreis Tübingen-Hechingen. Aufgrund des neuen Wahlrechts – mangelnde Zweitstimmendeckung – verpasste er den Einzug ins Parlament. In der Folge war er als Pfarrer der Kirchengemeinde Bodelshausen-Hemmendorf-Hirrlingen tätig; davor hatte er bereits als Vikar in Tübingen gewirkt. Im Mai 2026 rückte er in den Bundestag nach.


