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Feierstunde für verdiente Mitarbeiter des Landratsamts Zollernalbkreis

Eine Gruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes steht vor dem Landratsamt

Der Einsatz und die langjährige Treue von acht langjährigen Mitarbeitern des Landratsamts sind in einer Feierstunde gewürdigt worden.

Den Text in Leichter Sprache finden Sie hier (PDF) (56,2 KiB)

Landrat Günther-Martin Pauli, Personaldezernentin Cornelia Staab und stellvertretende Personalratsvorsitzende Laura Levai sowie die Dezernats- und Amtsleitungen ehrten die Kollegen und sprachen ihnen im Sitzungssaal Dank und Anerkennung für den wertvollen Einsatz zugunsten des Landkreises sowie der Bürgerinnen und Bürger aus. Fünf verdiente Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet, drei feierten Dienstjubiläen.
 
Arnold Kleiner gehörte, wie Landrat Pauli sagte, quasi „zum Inventar“ des Landratsamtes. Bereits 1987, nach dem Studium der Biologie an der Universität Hohenheim und dem Wehrdienst, begann er seine berufliche Tätigkeit als Abfallberater beim Landkreis. Diesem Bereich blieb er über 20 Jahre treu. Aufgrund seiner Liebe zur Natur und Tierwelt sei es nur eine Frage der Zeit gewesen, dass der Diplom-Biologe zum Umweltamt wechselte, so Amtsleiter Martin Ridder. Im dortigen Sachgebiet Kreisökologie widmete sich Arnold Kleiner dem Schutz der Natur und Erhaltung der Kulturlandschaft. Mit seinem enormen Fachwissen, seiner ruhigen und besonnenen Art, Zuverlässigkeit und Überzeugungskraft führte er, wie Ridder betonte, vor allem den Vertragsnaturschutz auf das höchste Niveau in Baden-Württemberg. Anfang des Jahres trat Arnold Kleiner in den Ruhestand, nachdem er seine Tätigkeit beim Landratsamt über das Renteneintrittsalter hinaus fortgeführt hatte.
 
Als „Glücksfall“ für das Gesundheitsamt bezeichnete Dezernentin Katja Miller Dr. Martin Bauer, der ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde. Nach Medizinstudium und Promotion folgten bis zum Jahr 2000 Tätigkeiten als Assistenzarzt in verschiedenen Praxen und Kliniken. Anschließend eignete er sich am Uniklinikum Tübingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie ärztlicher Mitarbeiter im Medizincontrolling weitere wichtige Kompetenzen an. Im April 2018 kam Dr. Bauer als Arzt zum Gesundheitsamt. Im Sachgebiet amtsärztliche Aufgaben, Verwaltung und Infektionsschutz war sein medizinisches Wissen in Kombination mit seiner Weiterbildung als Medizininformatiker besonders wertvoll. Insbesondere während der Corona-Pandemie, als große Datenengen zu verarbeiten waren, fand Dr. Bauer stets eigene Lösungen und programmierte auch mal selbst.
 
Dietmar Böhlke wechselte nach einer Ausbildung zum Forstwirt und Tätigkeiten als Kraftfahrer in verschiedenen Unternehmen im Jahr 2004 zur Straßenmeisterei Rottenburg. Drei Jahre später wurde er vom Straßenbauamt beim Landratsamt Zollernalbkreis übernommen. Hier war Dietmar Böhlke über elf Jahre lang im Sachgebiet Straßenunterhaltung und Betrieb als Straßenwärter bei Wind und Wetter draußen tätig und sorgte bei jeder Witterung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Ab Juli 2018 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand war er beim Abfallwirtschaftsamt, im Abfallwirtschaftszentrum beschäftigt. Amtsleiterin Lisa Tillinger bezeichnete Dietmar Böhlke als zuverlässigen, verantwortungsvollen Mitarbeiter, der anpacken konnte und stets bereit war, sich in neue Aufgaben einzuarbeiten.
 
Werner Bolleyer war fast 47 Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Bereits mit 16 Jahren startete er beim Landratsamt als Gärtnergehilfe ins Berufsleben. 1990 wechselte er zum Straßenbauamt Reutlingen, wo er als Straßenwärter arbeitete. Im Zuge der Verwaltungsreform kam Werner Bolleyer 2005 wieder zurück zum Landratsamt. Es folgten verschiedenen Stationen bei der Gemeinschaftsunterkunft Hechingen und beim Ordnungsamt im Sachgebiet Einbürgerungen und Asylbewerberaufnahme. Zuletzt war Werner Bolleyer beim Haupt-, Kultur- und Schulamt im Bereich Zentrale Dienst sowie im Kreisarchiv beschäftigt. Dezernentin Cornelia Staab sagte, Bolleyer sei ein wichtiger und geschätzter Teil ihres Teams gewesen. Besonders ausgezeichnet habe ihn sein geübter Umgang mit nahezu allen Fahrzeugen und Maschinen sowie seine Pünktlichkeit.
 
Moritz Bregenzer war 47 Jahre im Dienst der Vermessungsverwaltung und hat, wie Amtsleiter Sigurd Quast berichtete, Spuren hinterlassen. Nicht nur in Akten, Karten und Verfahren sondern vor allem bei seinen Kolleginnen und Kollegen. Angefangen mit der Ausbildung zum Vermessungstechniker, Stationen bei den Staatlichen Vermessungsämtern Böblingen und Balingen wurde er im Zuge der Verwaltungsreform zum Landratsamt Zollernalbkreis versetzt. 2012 absolvierte er den Aufstieg in den gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst und war ab 2015 bis zu seinem Ruhestand im Sachgebiet Flurneuordnung tätig. Ausgezeichnet habe Bregenzer eine hohe Fachkompetenz vor allem im Liegenschaftskataster. Dieses Wissen, diese Erfahrung und Beharrlichkeit sowie seine kollegiale Art werden wir schmerzlich vermissen, sagte Quast.
 
Für 40 Jahre im öffentlichen Dienst wurden Stephan Baranowski (Forstamt) und Dieter Göhring (Ordnungsamt) geehrt. Auf 25 Jahre blickt Bernhard Löffler (Straßen- und Radwegebau) zurück.