Zentralklinikum-Areal – Zauneidechsen in neuen Habitaten
Auf dem Gelände des künftigen Zentralklinikums laufen vor dem eigentlichen Baustart die vorbereitenden Maßnahmen. Nun wurden die ersten Zauneidechsen in neue Quartiere umgesiedelt.
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Wache Augen und schnelle Hände waren gefragt, als Pauline Pfau und Lea Heinze in diesen Tagen auf Pirsch gingen. Mit Eimern und Käschern waren die Biologinnen auf dem Firstäcker-Areal nahe Dürrwangen unterwegs, um die flinken Tierchen einzusammeln und sie sanft in den unweit gelegenen neuen Lebensräumen auszusetzen.
Oberhalb des eigentlichen Baugrundstücks waren für Reptilien im Auftrag des Landratsamts nach strengen naturschutzrechtlichen Vorgaben Steinschüttungen, Wurzelstock-Sandhaufen und Totholzhaufen angelegt worden. „Diese Habitate bieten den Eidechsen künftig beste Bedingungen“, erläuterte Biologin Pfau Landrat Günther-Martin Pauli und Projektleiter Markus Riester.
Landrat Pauli betonte die Bedeutung des Artenschutzes und rügte zugleich die damit einhergehende Überregulierung: „Diese Umsiedlung ist ein Beispiel für hypersensiblen, weder nachhaltigen noch finanziell vernünftigen Schutz einzelner Tierarten. Der Gesetzgeber muss hier zügig abrüsten und zurück zu Maß und Mitte finden.“ Die Umsiedlung der Tiere und die Herstellung der neuen Habitate haben Behörden und Planer über Monate beschäftigt und Ressourcen verbrannt. Pauli und Riester nutzten den Besuch vor Ort, um die nächsten Schritte hin zur Realisierung des Jahrhundertprojekts zu besprechen und mögliche Einsparpotenziale auszuloten.


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