Kommunale Gesundheitskonferenz stellt Weichen für die kommenden Jahre
Die Neuausrichtung und die künftige Arbeit der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) standen im Mittelpunkt der jüngsten Arbeitssitzung. Das Gremium diskutierte, welche gesundheitlichen Themen für die Menschen im Zollernalbkreis in den kommenden Jahren besonders relevant sind und wie die verschiedenen Akteure und Perspektiven noch besser zusammengebracht werden können.
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Zu Beginn der Sitzung wurde zunächst der bisherige Geschäftsführer des Zollernalb Klinikums, Dr. Gerhard Hinger, verabschiedet. Erster Landesbeamter Matthias Frankenberg würdigte dessen Engagement: „Dr. Hinger hat die Arbeit der Kommunalen Gesundheitskonferenz über viele Jahre mit vollem Einsatz begleitet und dabei insbesondere die Perspektive der stationären Versorgung eingebracht. Für diese vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit danken wir ihm herzlich.“ Neu im Gremium willkommen geheißen wurde Dr. Markus Benicke, der neue Geschäftsführer des Zollernalb Klinikums, das damit weiterhin eng in die Arbeit der Kommunalen Gesundheitskonferenz eingebunden bleibt.
Eine wichtige Grundlage für die Neuausrichtung der Arbeit des Gremiums ist das ZAKprofil. Dieses macht regionale Entwicklungen und gesundheitliche Handlungsbedarfe sichtbar und unterstützt dabei, Schwerpunkte für den Landkreis abzuleiten. Dazu zählen unter anderem die Sicherung der medizinischen und pflegerischen Versorgung angesichts des demografischen Wandels, die Stärkung der psychischen Gesundheit und des Impfschutzes sowie die Prävention von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. „Mit der Neuausrichtung wollen wir gemeinsam ein Gesundheitsleitbild für den Zollernalbkreis entwickeln, zentrale Handlungsbereiche für die nächsten fünf Jahre priorisieren und anschließend in die Umsetzung kommen“, erklärt Lisa Wagner, die die Geschäftsstelle der KGK leitet.
Weitere Informationen:
Die Kommunale Gesundheitskonferenz des Zollernalbkreises ist ein regionales Gremium der Koordinierung, Beratung und Vernetzung im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, medizinischen Versorgung sowie der Pflege. Darin vertreten sind Akteure aus dem Gesundheitswesen und der Kommunalpolitik. Den Vorsitz hat Landrat Günther-Martin Pauli. Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv an der Arbeit der Gesundheitskonferenz beteiligen, Themen einbringen und in Arbeitsgruppen mitwirken, um die Gesundheit und die Lebensqualität im Zollernalbkreis zu fördern. Informationen dazu sind abrufbar online auf https://www.zollernalbkreis.de/kommunale+gesundheitskonferenz.


