Impf-Aktionswoche - Vorsorge die wirkt
Vom 9. bis 15. November 2026 findet die bundesweite Impf-Aktionswoche statt. Ziel ist es, über Schutzimpfungen aufzuklären, Unsicherheiten abzubauen und die Impfbereitschaft zu stärken.
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Das Gesundheitsamt nimmt die Aktionswoche zum Anlass, auf die Bedeutung eines vollständigen Impfschutzes aufmerksam zu machen. „Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und Prävention. Sie schützen nicht nur den Einzelnen, sondern tragen auch dazu bei, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen und besonders gefährdete Menschen zu schützen. Eine hohe Impfbereitschaft ist deshalb ein wichtiger Baustein für die Gesundheit unserer Gesellschaft. Wir möchten die Menschen ermutigen, sich bei verlässlichen Stellen zu informieren und ihren Impfstatus regelmäßig überprüfen zu lassen“, betont Dr. Hansjörg Buck, Leiter des Gesundheitsamtes. Ein wirksamer Impfschutz begleitet uns idealerweise ein Leben lang. Die Grundimmunisierungen beginnen bereits im frühen Kindesalter und werden im Laufe des Lebens durch weitere Impfungen und Auffrischungen ergänzt. Wichtig ist daher, die empfohlenen Auffrischimpfungen im Blick zu behalten: Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie sollte in der Regel alle zehn Jahre erneuert werden. Dabei kann eine Vierfachimpfung sinnvoll sein, die zusätzlich vor Keuchhusten (Pertussis) und Kinderlähmung (Polio) schützt. Ein regelmäßiger Blick in den Impfpass lohnt sich daher in jedem Alter. Besonders wichtig ist die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Sie schützt vor bestimmten Virustypen, die später Krebserkrankungen verursachen können. Die Impfquoten im Zollernalbkreis zeigen Nachholbedarf: 2024 waren lediglich 35 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 20 Prozent der gleichaltrigen Jungen geimpft. Auch die FSME-Impfung spielt in unserer Region eine wichtige Rolle. Da Zecken das FSME-Virus übertragen können, wird die Impfung insbesondere Menschen in Risikogebieten wie dem Zollernalbkreis, empfohlen. Die Impfquote lag im Jahr 2024 bei der Gesamtbevölkerung bei gerade einmal bei 13%. Mit Blick auf die Grippesaison wird insbesondere Menschen ab 60 Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung empfohlen. Ebenso bleibt die COVID-19-Impfung für ältere und besonders gefährdete Menschen wichtig. Die STIKO empfiehlt die jährliche Auffrischung unter anderem für Personen ab 75 Jahren sowie für Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen und weitere Risikogruppen. Für Fragen rund um empfohlene Impfungen und zur Überprüfung des persönlichen Impfstatus stehen die Hausarztpraxen sowie die Apotheken vor Ort als kompetente Anlaufstellen zur Verfügung. Ein erster Überblick ist zudem über den Online-Impfcheck unter https://www.infektionsschutz.de/impfchecks/ möglich. Weitere Informationen:
https://gesund.bund.de/impfaktionswoche


